



Es gibt tatsächlich einen elektrischen Rollstuhl, der seinen Weg mit Hilfe eines ausgeklügelten Auto-pilot-Systems selbst findet. Einen Rollstuhl, der vor Hindernissen ausweicht, seine Geschwindigkeit innerhalb einer Menschenmenge anpasst und es schon vorher erkennt, wenn ein Durchgang zu schmal für ihn ist. Mit diesem Hilfsmittel könnten blinde u.a. behinderte Menschen, ihre selbständige Mobilität auch dann erhalten, wenn sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind und diesen selbst nicht steuern können. Allerdings führt er wie viele andere durchaus hilfsmitteltechnisch verwendbaren Robotertechnologien bisher nur ein praxisfernes Dasein als Forschungsergebnis und Prototyp in einem Institut.
Damit Hilfsmittel wie dieser Rollstuhl zur Marktreife entwickelt und produziert werden obwohl sie niccht rentabel sein können, hat sich der Arbeitskreis "Robotertechnologie für Menschen mit Behinderungen" gegründet. Innerhalb dieses Arbeitskreises arbeiten etliche Forschungsinstitute, Hilfsmittelhersteller und - hoffentlich in zunehmender Zahl - Behindertenverbände und behinderte Einzelpersonen mit. Ziel ist es sich über Bedarf und Entwicklungen auszutauschen, sowie vielversprechenden Prototypen zur Produktion zu verhelfen.
Der Arbeitskreis "Robotertechnologie für Menschen mit Behinderungen" wird den selbstfahrenden Rollstuhl auf der diesjährigen REHACARE-Messe in Düsseldorf vom 23.-26.10.2002 vorstellen. Mangels eigener Finanzkraft hat der Arbeitskreis keinen eigenen Stand, sondern gastiert bei der Parkinson-Selbsthilfe "Schneckenhaus" am Stand der Hilde-Ulrich-Stiftung für Parkinsonforschung Nr. 53 in Halle 6.
Wer mehr über diesen Arbeitskreis, seine Ziele und bisherigen Aktivitäten wissen will findet demnächst Informationen erhalten Sie beim Arbeitskreis Robotertechnologie für Menschen mit Behinderungen
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