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Liebe Leserinnen und Leser!
Größer, schneller und moderner ist der neue Internetserver des DVBS. Bis dato ging der Umzug beinahe geräuschlos von Statten. Jetzt kommt der Härtetest. Wir machen den ersten "horus aktuell", einen ziemlich langen für wahr, in der neuen technischen Umgebung und wenn alles klappt, versenden wir ihn sogar…
mit diesem gemeinsamen Newsletter rufen DBSV und DVBS zur bundesweiten Demonstration am 16. Oktober in Kiel gegen die geplante Halbierung des Blindengeldes in Schleswig-Holstein auf:
Es geht auf die Straße! Und alles, was nach Kiel reisen kann, sollte nach Kiel reisen. Denn beim Blindengeldkampf in Schleswig-Holstein zählt jeder Kopf. Am Samstag, dem 16. Oktober, findet in der Landeshauptstadt eine bundesweite Demonstration im Rahmen der Kampagne "Hände weg vom Blindengeld" statt. Mit dem Rückhalt der Selbsthilfe aus ganz Deutschland möchte der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH) den Druck auf die Politik erhöhen und lautstark gegen die drohende Halbierung des Landesblindengeldes protestieren.
"Schleswig-Holstein ist überall", sagt DBSV-Präsidentin Renate Reymann. "Wenn wir uns hier nicht erfolgreich zur Wehr setzen, werden andere Landesregierungen folgen und ebenfalls versuchen, unseren Nachteilsausgleich zu stutzen. Das können wir nicht zulassen. Auf Deutschland rollt eine Sparwelle von nie dagewesenem Ausmaß zu. Deshalb müssen wir jetzt klarmachen: Das Blindengeld darf nicht zu einem Notgroschen für klamme Landesregierungen verkommen. Der Blindengeldkampf in Schleswig-Holstein geht uns alle an und fordert uns alle heraus. Lassen Sie uns gemeinsam kämpfen für eine soziale Leistung, die auch ganz aktuell von der Behindertenrechtskonvention gefordert wird."
Auch der DVBS ruft seine Mitglieder zur Teilnahme an der Demonstration auf. Sein Vorsitzender, Uwe Boysen, ärgert sich über die Kieler Politik: "Die in Schleswig-Holstein Verantwortlichen haben offenbar noch immer nicht verstanden, wie unverzichtbar und unverhandelbar für alle blinden und sehbehinderten Menschen der Nachteilsausgleich des Blindengeldes ist. Sonst würden sie unsere Argumente nicht mit offensichtlicher Unwissenheit und falschen Rechenbeispielen bekämpfen. Allerspätestens nach dieser Demonstration werden sie jedoch ihre Ignoranz der Macht mit einem verstehenden Dialog vertauschen müssen. Öffnen wir ihnen dazu die Augen!"
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein ruft alle Landesvereine und korporativen Mitglieder des DBSV auf, Gruppenreisen per Bus oder Bahn zur Blindengeld-Demo nach Kiel zu organisieren. An der Seite des BSVSH wird der Paritätische Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein stehen. Um die Allianz der Blindengeldkämpfer noch zu verbreitern, laufen derzeit Gespräche mit weiteren Sozialverbänden und Gewerkschaften.
Die Teilnehmer der Demonstration sammeln sich am 16. Oktober ab 12 Uhr auf dem Vorplatz des Kieler Hauptbahnhofs. Gegen 13 Uhr startet der Protestzug und führt durch die Innenstadt zum Rathausplatz, wo eine Kundgebung geplant ist. Veranstaltungsende ist gegen 17 Uhr. Die Farbe der Demo ist Gelb, so wie bei allen Aktivitäten der Kampagne "Hände weg vom Blindengeld". Wer noch ein gelbes Protest-T-Shirt mit dem Kampagnenlogo oder eine gelbe Baseball-Kappe braucht, kann seine Bestellung an die Geschäftsstelle des BSVSH richten (Adresse siehe unten) und damit auch die Kampfkasse des Vereins etwas aufbessern.
Geschäftsstelle des BSVSH, Memelstr. 4, 23554 Lübeck, Michael Meier oder Anja Schliewe, Tel.: 04 51 / 40 85 08-0, Fax: 04 51 / 40 75 55, E-Mail: info@bsvsh.org;
Ulf Dollerschell, BSVSH-Vorstand, Tel.: 0 45 22 / 764 92 66, Mobil: 01 75 / 338 26 82;
Detlef Böhning, BSVSH-Vorstand,
www.bsvsh.org
Alljährlich steigt die Bildungsfreudigkeit des DVBS, wenn es Herbst wird. Bei den vielen angebotenen Seminaren verliert man schon mal den Überblick. Hier der Versuch, mit einer kleinen Übersicht Abhilfe zu schaffen:
Bis hier her funktionierte alles reibungslos. Nun drücken wir den "Absenden"-Schalter und hoffen das Beste
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal
Ihr
Michael Herbst
DVBS Öffentlichkeitsarbeit
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