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Liebe Leserinnen und Leser !
Um 20 % soll das Blindengeld in Berlin gekürzt werden. Das Sehbehindertengeld steht gar zu 50 % auf dem Spiel. So will es der Senat und er verweist auf die desaströse Haushaltslage. Ein "Totschlagargument", das der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin (ABSV) e.V., gegründet 1874, so nicht gelten läßt. In Gesprächen auf Ministerebene argumentiert er dagegen.
Nun startet auch der Betroffenenprotest. Unter http://www.absv.de/blindengeld/ findet er seine Plattform im Internet, die natürlich auch über die Hauptseite per Link zu erreichen ist. Hauptbestandteil der Kampagne ist eine Unterschriftenaktion. Unter dem Motto "Winiger Blindengeld = Weniger Gleichberechtigung!" steht folgender Aufruf:
Blinde Menschen haben durch ihre Behinderung viele zusätzliche Kosten und bekommen deshalb das so genannte Blindengeld. Der Berliner Senat will ab 2004 das Blindengeld um 20 bis 50 Prozent kürzen - und das, obwohl Blinde wie alle anderen bereits Abgabenerhöhungen und Leistungskürzungen verkraften müssen. Bitte unterstützen Sie unseren Protest durch Ihre Unterschrift - gegen Ausgrenzung, für mehr Chancengleichheit, für das Blindengeld!
Eine Unterschriftenliste kann auf den o.g. Internetseiten als Word-Dokument heruntergeladen und ausgedruckt werden. Einzutragen sind in die Unterschriftentabelle von links nach rechts Name, Vorname und ggf. die durch den Unterzeichner vertretene Organisation, die Anschrift und die Unterschrift. Übrigens: Das Kampagnenmotto und die Rücksendeadresse fehlen nicht etwa, sie finden sich in der Kopf- und Fußzeile.
Die ausgefüllten Listen senden Sie bitte an den ABSV, Auerbacher Str. 7, 14193 Berlin
In diesem Sinne
Michael Herbst
DVBS Öffentlichkeitsarbeit
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