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Liebe Leserinnen und Leser !
Achtung!!! Die folgende Meldung stellte sich im Nachhinein als falsch heraus. In mehreren weiteren "horus-aktuell-Ausgaben" mussten wir berichten, dass die DB AG ihren unten dargestellten Entschluss bei näherer Prüfung nicht umsetzen konnte. Dennoch erreichen das Unternehmen wohl wg. dieses Newsletters bis heute immer wieder Anfragen. Bitte sehen Sie hiervon ab. Herzlichen Dank, Ihr Michael Herbst (16.9.2004)
An meinen Schreibtisch zurückgekehrt fand ich folgende, recht erfreuliche Nachricht der Behindertenkontaktstelle der Deutschen Bahn AG vom 11.9.2003:
"Hallo, Herr Herbst,
ich kann Sie heute darüber informieren, dass ab sofort die Möglichkeit besteht, dass schwerbehinderte Menschen in Verkehrsverbünden IC/EC-Züge bei Zahlung eines IC/EC-Aufpreises innerhalb der Verkehrsverbünde nutzen können, sofern Vereinbarungen für die Nutzung dieser Züge für Verbundzeitkarteninhaber bestehen. Eine entsprechende Anfrage des DVBS hatte ich im letzten Jahr ablehnend beantworten müssen.
Außerdem können schwerbehinderte Reisende für den Bereich ihres Streckenverzeichnisses und für die mit diesem nutzbaren Züge jetzt auch eine Dauerübergangskarte für die 1. Wagenklasse erwerben, die dann in Verbindung mit dem Ausweis, der Wertmarke und dem Streckenverzeichnis als Fahrkarte 1. Klasse anerkannt wird."
Die DB AG hatte im Zuge ihrer Tarifreform bekanntermaßen die InterRegio-Züge durch IC´s ersetzt und sie damit zu Fernverkehrsverbindungen gemacht, in denen der Behindertenausweis nicht gilt. Nun also ein Schritt zurück in die richtige Richtung: Dort, wo es Pendler- oder auch Semestertickets für Verbundkunden gibt, mit denen gegen Aufpreis auch IC´s genutzt werden können, gelten ab sofort auch Behindertenausweise als Zeitkarten. Zu lösen ist dann der Aufpreis.
Auf die Frage, wie das denn funktionieren soll, erntet man beim Rhein-Main-Verkehrsverbund und auch beim IC-Personal Achselzucken. Der DVBS wird die Sache weiter verfolgen und kann einstweilen nur empfehlen, vor Fahrtantritt einen Schalterbeamten um ein entsprechendes Aufpreisticket zu bitten.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.
Michael Herbst
DVBS Öffentlichkeitsarbeit
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