



So unterschiedlich die Probleme Sehbehinderter sind, ist doch für das Empfinden eines gemeinsam: Sie bewegen sich ständig irgendwo zwischen Sehen und Nichtsehen. Im Rahmen der Selbsthilfe stellen wir hier unsere Aktivitäten vor, die vor allem im Rahmen des Erfahrungsaustausches und von Seminaren stattfindet.
Das letzte Seminar "Nicht sehend - nicht blind" im Januar 2005 war mal wieder ein toller Erfolg. Das Leitungsteam wird deshalb für das nächste Jahr wieder drei Workshops anbieten. Das Seminar wird wieder auf Burg Fürsteneck stattfinden. Unterlagen für die Anmeldung werden Ende 2005 an die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft verschickt. Wer nicht Mitglied ist, kann aber ebenfalls am Seminar teilnehmen; Unterlagen können Ende des Jahres bei der Geschäftsstelle des DVBS angefordert werden.
Eine Übersicht der Tätigkeiten sowie alle Seminarberichte finden Sie in unserer Chronik der Sehbehinderten, die das Leitungsteam Anfang 2003 erstellt hat.
Im Seminar 2005 fand ein Workshop "Ausblick und Ausdruck" unter der Leitung der Schauspielerin Pernille Sonne statt. In diesem Workshop verfassten die Teilnehmenden unter anderem auch Haikus über Sehbehinderung. Haikus sind usrpünglich japanische, dreizeilige Verse mit der Silbenstruktur 5-7-5.
Ein Sehbehinderungs-Simulator des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin (ABSV) erlaubt es "Normal"-Sehenden, sich schnell und unkompliziert ein Bild von den häufigsten Sehbehinderungen zu machen. Auch für Sehbehinderte dürfte die Seite interessant sein, zum Beispiel um sehenden Kollegen die Auswirkungen der eigenen Sehbehinderung zu demonstrieren.
Eine wichtige Arbeit der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe wird in den gemeinsamen Fachausschüssen der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfeorganisationen geleistet.
Der Gemeinsame Fachausschuss für die Belange Sehbehinderte informiert über einzelne Augenkrankheiten, über technische Hilfsmittel und soziale Hilfen, über die Einstufung in Behinderungsgrade, über Reha-Angebote und vor allem über ihre Arbeit in den Selbsthilfe-Organisationen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen ist dabei eine besonders wichtige Hilfe. Weitere Informationen zum FBS finden Sie in den Berichten aus den vergangenen Jahren:
Zur Übersicht Verein & Selbsthilfe.
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