Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

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Verein & Selbsthilfe

Fachausschuß für die Belange Sehbehinderter (FBS)
Bericht 2001

Der Gemeinsame Fachausschuss für die Belange Sehbehinderter (FBS, Leitung: Rita Schwörer, DVBS) versteht sich als Interessenvertretung sehbehinderter Menschen. Im FBS sind neben dem DBSV die Bundesverbände DVBS, VBS, Bund zur Förderung Sehbehinderter (BFS), und die PRDV vertreten. Im Gegensatz zur Blindheit ist die Sehbehinderung in der Öffentlichkeit kaum als Behinderung bekannt. Sehbehinderten sieht man ihre Behinderung oft nicht an, und es ist noch zu wenig bekannt, dass es Beeinträchtigungen des Sehvermögens gibt, die nicht durch Brillen oder Operationen zu korrigieren sind und eine Behinderung darstellen. Das Sehvermögen und die Beeinträchtigungen können sehr verschieden sein: einige sehen verschwommen, andere haben ein kleines, aber noch scharfes Gesichtsfeld, oft wechselt die Orientierungsfähigkeit mit den Lichtverhältnissen oder den örtlichen Gegebenheiten. Diese Situation zwischen Sehen und Blindheit bewusster zu machen und so eine Sensibilisierung gegenüber Sehbehinderten zu erzielen, ist Sinn und Zweck dieses gemeinsamen Fachausschusses. Der Ausschuss sieht seine Hauptaufgabe im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Auch 2001 hat sich der FBS per Info-Stand am Augenärztekongress in Düsseldorf beteiligt. Ein weiteres wichtiges Forum der Öffentlichkeitsarbeit ist der "Tag der Sehbehinderten", der auf Anregung des FBS jedes Jahr am 6. Juni begangen wird, um vor Ort durch Workshops, Aktionen, Infostände oder Pressemitteilung auf das Thema Sehbehinderung aufmerksam zu machen. Ein weiteres zentrales Ausschussthema waren Kontraste. Diese waren nicht nur Motto für den Sehbehindertentag 2001 ("Kontraste helfen schwachen Augen") sondern fanden ihren Niederschlag im Norm-Entwurf "Kontraste im öffentlich zugänglichen Bereich", der vom zuständigen Norm-Ausschuss des DIN als Gelbdruck freigegeben wurde; der auf einer wissenschaftlichen Untersuchung von Prof. Echterhoff basierende Norm-Entwurf wurde unter der Leitung von H.-D. Später im FBS abgestimmt.

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