Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

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Verein & Selbsthilfe

Fachausschuß für Informations- und Telekommunikationssysteme (FIT)
Bericht 2001

Im Gemeinsamen Fachausschuss für Informations- und Telekommunikationssystem (FIT, Leiter: Karsten Warnke, DVBS) sind neben dem DBSV Vertreter des DVBS, VBS (Verband der Blinden- und Sehbehindertenpädagogen), Bund der Kriegsblinden Deutschlands (BKD), die Interessengemeinschaft Sehgeschädigter Computernutzer (ISCB) und Pro Retina Deutschland e. V. (PRDV) vertreten. Der Fachausschuss befasst sich mit allen relevanten Entwicklungen, die mit der rasant voranschreitenden Computertechnologie zusammenhängen. Er ist bemüht, Trends und Innovationen auf ihre Anwendbarkeit für Blinde und Sehbehinderte hin zu überprüfen. Die Problematik der Bedienbarkeit von EDV gewinnt im Multimediazeitalter immer mehr an Bedeutung. Der Computer wird als Schnittstelle für Information und Kommunikation zum Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und immer mehr Selbstverständlichkeit für die Arbeitswelt. Der FIT setzt sich dafür ein, dass Blinde und Sehbehinderte die Möglichkeit haben, in der IT-Welt, Schritt zu halten und gleichberechtigt an alle Informationen zu kommen, die auch Sehenden zugänglich sind. Der FIT vertritt hierbei die Auffassung, dass es keine Sonderlösungen für Blinde und Sehbehinderte geben darf, sondern dass diese insbesondere im Hinblick auf den Erhalt von Arbeitsplätzen im Bürobereich durch die geeigneten Hilfsmittel in die Lage versetzt werden müssen, die Windowsprogramme und den heutigen PC-Standard zu bedienen. Der FIT erarbeitete 2001 mehrere Papiere, die Anforderungen an die technische Zugänglichkeit nennen. Der Weiteren einen Stellungnahme zum Thema "können Vorlesekräfte durch Lesesysteme ersetzt werden". In dem Gemeinschaftsprojekt Pro Internet, Internet für alle von DBSV und DVBS wurde sich thematisch mit der Recherche, der Beratung und der Gestaltung von benutzerfreundlichen Webseiten befasst. Die Regie für dieses Projekt wird die DIAS GmbH in Hamburg übernehmen. Am "Screenreader-Papier" (Anforderungen an die Software, die Blinden und Sehbehinderten die Bildschirmoberfläche erschließt) wurde weiter gearbeitet. Darüber hinaus beschäftigte sich der FIT mit dem Thema "Qualität von EDV-Schulungen" und erstellt dazu ein Papier, das in seiner endgültigen Fassung 2002 vorliegen wird.

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