Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.

Startseite > Verein & Selbsthilfe > Gemeinsame Fachausschüsse

Verein & Selbsthilfe

Gemeinsamer Fachausschuß für Umwelt und Verkehr (GFUV)
Bericht 1999

Regie:

DBSV

Mitglieder:

Joachim Haar (DBSV, Ausschußleiter)
Dietmar Böhringer (VBS)
Hans Peter Engel (DBSV)
Elke Lehning-Fricke (PRDV)
Erwin Roth (DBSV)
Gregor Scheithauer (DVBS)
Wolfgang Schmidt-Block (DBSV)
Hans Helmut Vollert (DVBS)
Marleen Leuckefeld (BOMBS)

Bericht

Der Gemeinsame Fachausschuß für Umwelt und Verkehr (GFUV) trat im Mai nach einjähriger Sitzungspause wieder zusammen. Die Ausschußmitglieder bestimmten hier Aufgaben und Ziele der Arbeit. Durch das unerschöpfliche Arbeitsgebiet Umwelt und Verkehr, das von Leitstreifen bis Flugreisen reicht, mußten Prioritäten gesetzt werden. Diese werden primär bei der Bahn AG, dem ÖPNV und der Gestaltung des öffentlichen Raums liegen. Das sitzungsfreie Jahr 1998 hat dem Ausschuß hierbei offenbar gut getan, denn die Atmosphäre war nicht mehr gespannt, sondern durch Konsensbereitschaft geprägt. Zur Schwerpunktarbeit wurde die Überarbeitung der Bahnrichtlinien von 1998. Die Deutsche Bahn AG hatte konkretere Angaben gefordert, was die Gestaltung von Bahnanlagen und Reisezugwagen anbelangt. Diesen Auftrag hat der GFUV erfüllt, so daß man - auch durch Mitgliedschaft der GFUV-Mitglieder Hans-Peter Engel und Elke Lehning Fricke in der BAR-Arbeitsgruppe "Bahn" - hoffen darf, daß die neue Generation von Zügen behindertenfreundlicher sein wird.

Der GFUV stellte sich die Aufgabe, ein Literaturverzeichnis zu erstellen, in welchem die wichtigsten Normen, Broschüren, Handbücher u. a. relevante Informationen und Vorgaben für den Bereich Umwelt und Verkehr zusammengefaßt sind. Der Entwurf liegt vor und wird noch vom GFUV und den Teilnehmern des Umwelt-und-Verkehr-Seminars vom 19. - 21. November 1999 in Osterode ergänzt. Auf den Seminar trafen sich die Beauftragten der DBSV-Landesvereine für Umwelt und Verkehr.

Die inhaltliche Vorbereitung der Veranstaltung wurde vom GFUV übernommen. Es wurde eine vielschichtige Tagesordnung erarbeitet, die wie folgt aussah:

Der GFUV nutzte das mit 30 Teilnehmern sehr gut besuchte Seminar, um über seine Arbeit zu informieren, sich ein Bild über die Situation in den Landesvereinen zu machen und Anregungen für die weitere Ausschußarbeit zu erhalten. Das Seminar verlief im Vergleich zur Vorgängerveranstaltung von 1997 konstruktiv und in guter Atmosphäre. Es zeigte sich, daß die Belange Blinder bei Neu- und Umbaumaßnahmen durch Leitstreifen und akustische oder taktile Ampeln meistens berücksichtigt werden und die Öffentlichkeit für die Thematik sensibilisiert ist. Die Notwendigkeit von kontrastreicher, großer Beschriftung und Gestaltung für Sehbehinderte wird hingegen seltener umgesetzt, so daß in diesem Bereich noch verstärkt Aufklärungsarbeit zu leisten ist.

Zurück

[Startseite] Startseite | [Kontakt] Kontakt | [Impressum] Impressum | [Hilfe] Hilfe