DVBS-Jahresbericht 2013, 97. Jg.

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V.
Selbsthilfe lohnt sich!

Inhaltsübersicht

1. Erfolg?

von Michael Herbst

Wie misst man ihn eigentlich in einer Selbsthilfeorganisation wie dem DVBS? In Wirtschaftsunternehmen zählt am Ende des Tages einzig der Erlös. Dann hatten wir also ein erfolgreiches Jahr? Mag sein. Entscheidend ist aber, welchen Nutzen wir stifteten, für Blinde und Sehbehinderte, für unsere Mitglieder, für die Gesellschaft...
Und wie misst man diesen Nutzen? Es gilt, sich Ziele zu setzen und ihre Erreichung zu überprüfen. Das ist zuweilen mühsam, auf jeden Fall ein dynamischer Prozess, eine nie aufhörende Herausforderung. Sechs Teilnehmer wollten wir 2013 zum ICC schicken – geschafft. Sechs „TriTeams“, bestehend aus je einem blinden oder sehbehinderten Studierenden, einem Handicap- und einem Karrierementor sollten zum Jahresende in ein Mentoringprogramm starten – nicht geschafft, leider! Eine barrierefreie Fassung des Teilhabeberichts der Bundesregierung forderten wir – wir bekamen sie erst Anfang 2014 und durften selbst eine Audiofassung beisteuern. Seit fünf Jahren wollten wir eine neue Broschüre über Blinde und Sehbehinderte in juristischen Berufen machen – 2013 taten wir es endlich. Dann wäre da noch die Frage, ob die Ziele mit einem möglichst kleinen Aufwand erreicht wurden. Wie berechnet man das – Aufwand geteilt durch die Zahl der Danksagungen? Eher nicht. Aber wir legen mit diesem Jahresbericht Rechenschaft über unser Tun ab und Sie, liebe Leserinnen und Leser, können so darüber urteilen, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Wir hoffen, dass Sie diese Frage mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten können. Dann seien Sie bitte auch weiter an unserer Seite. Sollten Sie Zweifel haben, dann lassen Sie uns gemeinsam nach einer Lösung suchen, mit der wir diese Zweifel ausräumen können. Für mich endet nach zwölf Jahren das „Ziele bilden“, „Wege finden“ und „Erfolg messen“ im DVBS. Ich stelle mich beruflich neuen Herausforderungen, bleibe diesem Verein, dem ich viele unschätzbare Erfahrungen verdanke, aber weiter eng verbunden. Ihnen allen wünsche ich viel Erfolg, wie auch immer Sie ihn messen, für Sie persönlich und für den DVBS. Alles erdenklich Gute!

Ihr Michael Herbst

2. Selbsthilfe lohnt sich!

Der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. (DVBS) ist eine Selbsthilfeorganisation von blinden und sehbehinderten Menschen, die trotz ihrer Behinderung selbstbestimmt leben und beruflichen Erfolg haben wollen.

Selbsthilfe und Interessenvertretung zählen zu unseren Kernzielen. Wir unterstützen Blinde und Sehbehinderte in akademischen und verwandten Berufen sowie in den entsprechenden Ausbildungsgängen und im Ruhestand.
Wir vertreten ihre Belange, vor allem in Fragen der Berufsorientierung, der Aus- und Fortbildung, der Arbeitsmarktintegration, in Bezug auf Beruf, Karriere und Rehabilitation.

2.1. Struktur des DVBS

Der DVBS ist bundesweit tätig. Der Sitz unseres gemeinnützigen Vereins ist Marburg/Lahn. Zur Erfüllung der Aufgaben bauen wir auf die Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie mit Selbsthilfe- und Fürsorgeorganisationen im In- und Ausland.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die alle zwei Jahre zusammentritt und unter anderem den fünfköpfigen Vorstand im vierjährigen Turnus wählt. Die Mitglieder des Vereins engagieren sich nach Expertise, Interesse und Region: Sie arbeiten in einer oder mehreren Fachgruppen mit und gehören der Bezirksgruppe ihres Wohnsitzes an.
Die Leiterinnen und Leiter dieser Bezirks- und Fachgruppen bilden den DVBS-Arbeitsausschuss. Er ist mit der Lenkung des Vereins betraut und kontrolliert den Vorstand stellvertretend für die Mitgliederversammlung.
In der Bundesgeschäftsstelle in Marburg werden die Dienstleistungen des DVBS hauptamtlich betreut und die ehrenamtliche Selbsthilfearbeit unterstützend begleitet.

2.2 Das Leistungsspektrum des DVBS

2.2.1. Textservice

Der Textservice macht Literatur für Blinde und Sehbehinderte zugänglich; entweder, indem er zugängliche Informationen an Betroffene vermittelt bzw. ihnen hilft, sie für sich selbst zugänglich zu machen, oder indem er die Informationen für die Betroffenen aufbereitet, und zwar so, dass sie zum wissenschaftlichen Arbeiten genutzt werden können, wo immer und soweit dies notwendig ist:

Angebote des Textservice
2.2.2. Tagungen, Seminare, Fortbildungen

Fachgruppenseminare unterstützen beim Erwerb von Wissen und Handlungskompetenz. Bedarfsgerecht und passgenau werden sie zu behinderungs-, ausbildungs-, berufs- und seniorenspezifischen Fragen konzipiert und angeboten. Dabei übernehmen zumeist die Fachgruppen des Vereins die Festlegung der Inhalte und des Tagungsprogramms.

Oftmals stehen DVBS-Mitglieder selbst als Referent/innen oder Workshop-Leiter/innen zur Verfügung. Bei der Organisation, der Beantragung von Fördermitteln, der Durchführung und der Abrechnung unterstützt die DVBS-Geschäftsstelle. Das aktuelle Seminarangebot finden Sie im Internet unter www.dvbs-online.de/php/seminare.php.

2.2.3. Interessenvertretung

Der DVBS bietet Blinden und Sehbehinderten als Selbsthilfeorganisation die Chance, an der Lösung behinderungsspezifischer Probleme mitzuarbeiten, Positionen zu entwickeln und sie gegenüber der öffentlichkeit und der Politik zu vertreten.

Die Möglichkeiten der bundesweiten Interessenvertretung sind vielfältig:

2.2.4. Entwicklungszusammenarbeit

Der DVBS unterstützt Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, die seine Ziele verwirklichen helfen. Der Verein sammelt ständig Blindenhilfsmittel, die er auf Anfrage solchen Projekten zur Verfügung stellt. Ferner hilft er durch die übernahme der Spendenverwaltung für durch Mitglieder initiierte Hilfe und fördert Blindenbildungsprojekte in ärmeren Ländern dieser Erde im Rahmen seiner Möglichkeiten.

2.2.5. Beratung

Der DVBS berät blinde und sehbehinderte Menschen sowie ihre Angehörigen und auch Bildungsträger und Arbeitgeber zu behinderungsspezifischen Fragen. Sein Beratungsmodell fußt dabei auf sechs Säulen:

2.2.6. Information

Die Angebote des Vereins reichen von www.dvbs-online.de, den meist besuchten Internetseiten im Blinden- und Sehbehindertenwesen mit dem kostenlosen Informationsdienst „horus aktuell“, über das Hörmagazin „Ansicht“ und dem Auftritt auf Messen und Events bis zur Presseinformation. In seiner „Marburger Schriftenreihe“ liefert der DVBS immer wieder best-practice-Beispiele gelungener Integration Blinder und Sehbehinderter, im Beruf, in der Kultur... Die Fachzeitschrift „horus“ bringt viermal jährlich, was für Menschen wichtig ist, die sich mit Sehbeeinträchtigung und ihren Folgen auseinandersetzen. Wer sich näher für Blinde und Sehbehinderte in Bildung und Beruf interessiert, wer gar helfen mag, z.B. mit seiner Spende, der erhält tiefere Einblicke in die Arbeit des DVBS. Mit regelmäßigen Informationsschreiben, mit dem Jahresbericht, in persönlichen Gesprächen...

2.2.7. Gemeinschaft in der Region

Die Bezirksgruppen des DVBS ermöglichen persönliche Begegnung. Sie bieten regelmäßige Treffen an und organisieren Vorträge, Ausflüge, Workshops etc. Hier treffen sich die Menschen, die der DVBS sind. Man lernt gemeinsam, aber vor allem soll die Gemeinschaft Spaß machen.

2.3. Mitgliedschaften und Verbindungen

Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf:
Errichtet durch den DVBS, um ein verlässliches finanzielles Fundament für seine Arbeit zu schaffen; getragen durch eine stetig wachsende Zahl sehender, sehbehinderter und blinder Stifterpersönlichkeiten.

Mitgliedschaften
Mitarbeit in Gremien der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe
Beteiligung und regelmäßige Zusammenarbeit

BRK-Allianz – überverbandliche Vereinigung zur kritischen Begleitung der staatlichen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (Konsortiumsmitglied)

3. Chronik

3.1. Barrieren abbauen und berufliche Teilhabe fördern

von Christina Muth

Im Februar 2013 fiel der Startschuss für das Projekt „BIT inklusiv – barrierefreie Informationstechnik für inklusives Arbeiten“, das vom DVBS umgesetzt wird. Berater, Prüfer, Sozialwissenschaftler und Entwickler arbeiten an den Standorten Hamburg, Berlin und Marburg daran, die Projektziele zu verwirklichen. BIT inklusiv ist ein Projekt, das durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert wird. Kooperationspartner sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und das Kompetenzzentrum IT.NRW. Ziel des Projektes ist es, die inklusive Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben durch barrierefrei gestaltete Technik zu fördern. Die Realisierung dieses Zieles gliedert sich in der praktischen Arbeit in drei zentrale Bereiche: Zum einen stellen Sozialwissenschaftler Bedarfsermittlungen zur beruflichen Situation schwerbehinderter Arbeitnehmer/innen an, indem sie durch Interviews Rückschlüsse auf die Nutzung von Hilfsmitteln, die durchgeführten Arbeiten der jeweiligen Befragten und eventuelle Schwierigkeiten durch Software oder Anwendungen ziehen. Analysiert wurden Fälle der Integrationsämter Köln und Münster.

Zum anderen sieht BIT inklusiv die Einrichtung von Kompetenz-Zentren vor, um das Know-how zu bündeln und weitere Multiplikatoren in Belangen der barrierefreien Gestaltung von IT-Arbeitsplätzen zu finden. In diesen Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung bzw. privatwirtschaftlichen Unternehmen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Teilnahme an Workshops zu BITV-Prüferinnen und Prüfern qualifiziert. Im ersten Jahr des Projektes ist IT-NRW der erste Anwärter für ein Kompetenz-Zentrum für barrierefreie IT. Zunächst fanden Sensibilisierungsworkshops für alle Beschäftigten statt, darauf folgten Workshops zur Qualifikation für unterschiedliche Zielgruppen.

Um Barrierefreiheit in der IT zu erreichen, sollten möglichst alle an den Prozessen beteiligte Personen zur Zielgruppe der Schulungen zählen: Entwickler/innen, Redakteure/Redakteurinnen, Interessenvertreter/innen und Entscheider/innen. Nach Abschluss aller Workshops und erfolgreich bestandenen Tests werden die Teilnehmenden selbst Internetseiten und Anwendungen entsprechend der BITV-Prüfregeln prüfen und als Dozent/innen und Multiplikatoren ihr Fachwissen weiteren Personen vermitteln können. Neben IT.NRW haben bereits zwei weitere Partner die Kooperationsvereinbarung zur Qualifikation als Kompetenz-Zentrum unterzeichnet, Gespräche mit weiteren Interessenten wurden bereits geführt.

Der dritte große Aspekt des Projekts ist die Entwicklung neuer Testverfahren zur Prüfung der Barrierefreiheit von Desktopanwendungen, die nicht webbasiert sind, sowie weiterhin ein neues Testverfahren für PDF-Dokumente. Zudem wird ein Praxistauglichkeitstest entwickelt. Dieser soll gewährleisten, dass IT-Anwendungen auch mit assistiven Techniken nutzbar sind.

Nach der erfolgreichen Präsentation des Projekts 2013 wird BIT inklusiv auch auf dem EDV-Gerichtstag 2014 in Saarbrücken vertreten sein.

3.2. Die Fachgruppe „Sehbehinderte“ im DVBS
feierte 2013 20-jähriges Jubiläum „Nicht sehend – Nicht blind“

von Norbert Bongartz

Was ist eine Sehbehinderung? Nicht jede Sehbehinderung ist gleich. Verschiedenartige und unterschiedlich ausgeprägte Seheinschränkungen können beispielsweise bedeuten:

So unterschiedlich die Probleme sehbehinderter Menschen sind, ist doch für das Empfinden eines gemeinsam: Man bewegt sich ständig irgendwo zwischen Sehen und Nichtsehen. Schwierigkeiten, mit denen Menschen mit einer Sehbehinderung immer wieder konfrontiert werden, liegen im Bereich der Kommunikation: Nonverbale Kommunikation (Blickkontakt, Zunicken, Zuwinken, Mimik und Gestik) oder das Wiedererkennen von Personen ist nur bedingt, z.B. nur aus der Nähe oder bei bestimmten Lichtverhältnissen möglich. Wann die Bedingungen günstig sind, ist aber oft schlecht vorherzusagen, und so kann es auf beiden Seiten zu Verwirrung und Missverständnissen kommen, etwa dann, wenn man von anderen für uninteressiert oder arrogant gehalten wird.

In unserer Fachgruppe begegnen sich Menschen, die ihre Sehbehinderung mit viel Energie und Zuversicht meistern. Wir sprechen offen über alle Widrigkeiten im Zusammenhang mit der Sehbehinderung.

Am wichtigsten ist aber die Ermutigung durch unzählige Beispiele von Betroffenen, das Leben mit Zuversicht und Freude anzugehen. Der Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen ist das Hauptanliegen der Fachgruppe. Dazu gibt es verschiedene Angebote.

Das Seminar „Nicht sehend – Nicht blind“

Ein Angebot ist das alljährlich stattfindende Seminar „Nicht sehend – nicht blind“, in dessen Rahmen die unterschiedlichsten alltäglichen Situationen und teilweise auch Schwierigkeiten von Betroffenen gemeinsam dargestellt und alternative Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Im Jahr 2013 konnte die Fachgruppe Sehbehinderte auf 20 Jahre Seminare „Nicht sehend – nicht blind“ zurückblicken.

In drei parallel stattfindenden Workshops beschäftigten sich die 30 Teilnehmer wie gewohnt mit den unterschiedlichsten Themen. Im Workshop 1 „Meine Position als sehbehinderte Mitarbeiterin/sehbehinderter Mitarbeiter im Betrieb – integriert oder isoliert?“ gingen die sieben Teilnehmenden den Fragen nach, welchen Platz, welche Rolle sie in ihrem Betrieb einnehmen, welche wechselseitigen Mechanismen bei der „Platzsuche oder -zuweisung“ in Gang gesetzt werden, welche Auswirkungen die Sehbehinderung dabei hat und wie sie selbst positiv auf die Suche nach der richtigen Rolle Einfluss nehmen können.

Im Workshop 2 „Ganzheitliches Sehtraining im beruflichen Alltag“ erfuhren die acht Teilenehmenden viel Wissenswertes über das Sehen und Wahrnehmen, Stressfaktoren des Sehens und deren Vermeidung sowie sinnvolle Techniken und praktische übungen für ein entspanntes und gesundes Sehen zur Erhaltung und Steigerung des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit im Beruf.

Die 15 Teilnehmer im Workshop 3 konnten sich von sinnvollen und auch weniger sinnvollen Funktionen und Möglichkeiten, die das iPhone und/oder iPad für sehbehinderte Nutzer – für den beruflichen und privaten Gebrauch – bieten, überzeugen.

Abgerundet wurde das Seminar von zwei interessanten Vorträgen. Dr. Heinz Willi Bach stellte den Teilnehmern Auszüge aus seiner Studie „Berufliche Partizipation blinder, sehbehinderter und mehrfach behinderter Hochschulabsolventen in Deutschland – der Einfluss von Beratung, eine empirische Studie“ vor und diskutierte mit dem Seminarteilnehmern, ob und warum sich die hochgradig sehbehinderten Befragten in mancher Hinsicht schwerer tun, die Hürden, die die Jobsuche vorhält, zu überwinden.

Heinz Mehrlich gab in einem kurzweiligen persönlichen Erfahrungsbericht zum Besten, welche Chancen sich durch die technische Entwicklung – insbesondere bei Tablet-PCs – für sehbehinderte Menschen ergeben. Auch die Bewegung und Entspannung kam nicht zu kurz. So gab Heinz Mehrlich in einem Kurz-Schnupperkurs Einblicke in die Bewegungsformen Qi Gong und Tai Chi.

Am Sonntag haben die Teilnehmer nach vier intensiven Tagen mit einem bunten Strauß neuer Erfahrungen, Wissen und Kontakten ihre Heimreise angetreten. Bei Redaktionsschluss dieses Jahresberichts war das Seminar 2014 bereits ausgebucht und die 31 Teilnehmer dürfen sich wieder auf viele interessante Themen und einen ausgiebigen Erfahrungsaustausch freuen.

Neuerungen in 2013
Als Sprachrohr für unsere sehbehinderten Mitglieder tritt das Leitungsteam dafür ein, dass die Dienstleistungen des DVBS in einer für sehbehinderte Menschen geeigneten Form angeboten werden. So ist die Website www.dvbs-online.de für sehbehinderte Nutzer nun besser zugänglich und bedienfreundlicher, da beispielsweise die Schriftgröße und Kontrast veränderbar sind. Außerdem ermöglicht der DVBS seinen sehbehinderten Mitgliedern den Bezug der Vereinszeitschrift in einem digitalen barrierearmen Format.

3.3. DVBS erweitert „Marburger Schriftenreihe“: „Blinde und Sehbehinderte in juristischen Berufen Teil IV“ ist erschienen

von Christina Muth

Welche Hürden muss ein blinder Rechtsanwalt bei der Eröffnung einer eigenen Kanzlei überwinden? Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag einer sehbehinderten Referentin in einem Bundesministerium, und welche Angebote hält der DVBS für blinde und sehbehinderte Juristinnen und Juristen bereit? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt der im September 2013 erschienene Band 18 der „Marburger Schriftenreihe“, der den Titel „Blinde und Sehbehinderte in juristischen Berufen (Teil IV)“ trägt. Auf rund 170 Seiten berichten blinde und sehbehinderte Juristinnen und Juristen über ihre Tätigkeit und die damit eventuell verbundenen, behinderungsbedingten Probleme.

Nach mehreren Anläufen und einer langen Phase der Planung ist es 2013 endlich gelungen, diese neue Auflage der Broschüre auf den Weg zu bringen. Wie vielfältig und interessant sich das Feld der juristischen Berufe für blinde und sehbehinderte Juristinnen und Juristen gestaltet, belegt der Band anschaulich. Acht Erfahrungsberichte geben nicht nur Einblicke in die tägliche Arbeit in der Anwaltskanzlei, bei Gericht oder im Ministerium – jeder einzelne Bericht ist auch eine Kurzbiografie des Verfassers/der Verfasserin und gewährt ganz persönliche Einsichten in den Berufsalltag blinder und sehbehinderter Menschen.

Neben den Erfahrungsberichten bietet die Broschüre einen umfassenden Wissensteil, der von der Möglichkeit, Arbeitsassistenz zu bekommen bis zu Hilfsmitteln für die IT-Arbeit, reicht. Christiane Möller und Dr. Herbert Demmel stellen die Eckpunkte des DVBS und DBSV (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband) zu einem Bundesgesetz zur sozialen Teilhabe vor – und präsentieren damit einen Teil der politischen Arbeit, die die Verantwortlichen der Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe leisten.

Abschließend liefert die Broschüre „Blinde und Sehbehinderte in juristischen Berufen“ ein Porträt der Fachgruppe Jura im DVBS und stellt die Dienstleistungen der DVBS-Geschäftsstelle (speziell für Juristen) im überblick vor.

Zusammengestellt wurden die Beiträge von Uwe Boysen, DVBS-Vorsitzender und Vorsitzender Richter i.R .

Die Broschüre inklusive DAISY-CD kann beim DVBS zum Preis von 7,90 Euro bestellt werden. Telefon: 06421 94 888 0, E-Mail: info@dvbs-online.de

3.4. Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen

von Dr. Heinz Willi Bach

Vorbemerkung:
Der Bericht liegt als CD vor,

I. Beeinträchtigt ist man, behindert wird man

Beeinträchtigungen in Körperfunktionen oder -strukturen liegen in der Person selbst. An Aktivitäten und an Bereichen der Lebensgestaltung behindert ist man eher fast stets durch sogenannte Kontextfaktoren, dies können sein:

Diesen Dreiklang von Beeinträchtigung, Aktivitäten und Teilhabe an Lebensbereichen (nach ICF, International Classification of Functioning, Disability and Health) macht sich der neue Behindertenbericht der Bundesregierung zu Eigen. Daher rührt der neue Titel. Menschen mit Beeinträchtigungen sind und leben so unterschiedlich wie alle anderen auch. Aber in fast allen Dimensionen von Lebenslagen ist ein Unterschied der Teilhabechancen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen festzustellen. Die Lebenslagen von Menschen werden deutlich, die sich aus den unterschiedlichsten Ursachen heraus mit großen Schwierigkeiten konfrontiert sehen, ihr Recht auf Teilhabe zu realisieren. Aufgabe der Politik muss daher sein, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Teilhabe für alle Menschen ermöglicht wird. Im Bericht werden Ergebnisse aus acht verschiedenen Teilhabefeldern betrachtet. Das empirische Material allerdings ist noch wenig zufriedenstellend. z.B. fehlen Angaben über den Zeitpunkt des Eintritts einer Beeinträchtigung und deren Entwicklung im weiteren Lebensverlauf noch völlig. Auch dies zu ermöglichen wird Aufgabe der geplanten umfassenden empirischen Befragung als Grundlage der weiteren Teilhabeberichte sein. Für dieses Projekt läuft derzeit die Vorstudie.

II. Typische Teilhabekonstellationen

Eine sogenannte Clusteranalyse der Daten aus den verschiedenen Lebenslagebereichen wurde erstellt, um jenseits der einzelnen Teilhabebereiche den Blick auf die Lebenslagen der Menschen mit Beeinträchtigungen insgesamt zu richten. Diese Clusteranalyse halte ich für eine der bedeutendsten Innovationen dieses Berichts. (vgl. horus Ausgabe 2/2014)

III. Das Ziel

Ziel ist es, die Vision einer inklusiven Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Dieser Teilhabebericht bietet eine umfassende Bestandsaufnahme von Teilhaberisiken, aber auch von Teilhabechancen. Es ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft, diese Risiken zu minimieren und für faire Chancen zu sorgen. Wir alle sind aufgefordert, aktiv Barrieren abzubauen, denn „behindern ist heilbar“.

3.5. „Really impressed“

Eindrücke vom ICC 2013 in Telč

von Michael Herbst

Eine malerische Innenstadt, ein Park mit viel Grün, einigen Brücken, dicke Klostermauern und schließlich ein Innenhof. „Eine wahnsinns Location“, urteilen Patrik und Max. Meine beiden Söhne sagten spontan ja, als ich ihnen vorschlug, den Besuch beim ICC in einen Tschechien-Urlaub des männlichen Familienteils zu integrieren. Was sie auf den letzten Landstraßenkilometern auf der Fahrt hierher sahen, wirkte eher trist, um nicht heruntergekommen zu sagen, aber jetzt sind sie beeindruckt. Beim Barbecue am ersten Abend hören wir an beinahe jedem Tisch eine andere Sprache. Man empfängt uns herzlich beim „International Camp on Communication and Computer 2013“, überreicht uns Lageskizzen, Tagungsunterlagen etc. auf Papier und digital auf einem Stick. Wir bekommen ein T-Shirt geschenkt und einen kleinen Rucksack, um alles verstauen zu können. Die Stimmung ist locker. Man stellt uns verschiedenen Leuten vor, erklärt uns den weiteren Ablauf. Patrik und Max passen altersmäßig hierher. Die Teilnehmer sind 16 bis 21 Jahre alt. Aber auch mit dem ICC-Veteranen Jochen Klaus, der für den DVBS ehrenamtlich in der Organisation mitarbeitet, verstehen sie sich sofort.

„ICC is for fun, so please have fun!” So beendet ICC-Chef Klaus Miesenberger tags drauf seine Begrüßung. Im Camp wird Englisch gesprochen, das mag dann und wann ein Problem sein, aber diese Aufforderung des österreichers versteht jeder. Der Applaus macht es deutlich. Gruppen für die Orientierungsworkshops des Vormittags werden gebildet, nach Nationen, und alle werden stürmisch beklatscht. Zwischendurch Koordinatorentreffen: „Wie war die Nacht“, fragen die lokalen Organisatoren der Uni Brünn. „Zu hell in den Zimmern. Die Türen in den Gängen wecken Tote auf, wenn sie zuschlagen.“ Lösungen werden diskutiert, Vereinbarungen getroffen, eine Viertelstunde lang, dann geht’s zum Lunch.

Nachmittags Workshops von „Neuigkeiten bei JAWS“ (einem der beliebtesten Hilfsprogramme für blinde Computernutzer) über „Orientierung in unbekanntem Gebiet“ bis zum „großen iPhone-App-Austausch“.

Schluss mit der Sitzordnung nach Nationen. Ich gehe zur „Einführung in die Soundbearbeitung“, werde vom Dozenten als Halbprofi entlarvt und wechsele nach der Einleitung zur „Straßenmusik“. Vier Gruppen verteilen sich über den Park, sitzen im Gras und schreiben mal so eben einen Song. Terry, in Holland lebende Norwegerin und Frontfrau einer Rockband, gibt mir fünf Minuten, um die zweite Strophe zu texten – als Rap. Man wächst mit seinen Aufgaben... Die gegenseitige Vorführung im Innenhof endet in einer Session vor stetig wachsendem Publikum, bis man uns zum Abendessen ruft.

In der workshopfreien Zeit gibt es diverse Freizeitangebote: Tandem fahren, Rudern, Chillen... Abends sehen wir, dass der Turm beim Kloster geöffnet ist. Also rein und hoch. Auf dem Weg nach unten bittet man uns zur Seite und dann läuten zwei Mann eigens für die ICC-Teilnehmer die Glocken – unvergesslich, wenn man danebensteht. Unvergesslich laut. Entlang der Leuchtstäbe, die man für Sehbehinderte ausgelegt hat, geht’s durch den Park zurück ins Hotel.

Nach der Pressekonferenz und dem Mittagessen heißt es am nächsten Tag Abschied nehmen. Dass uns Christoph Damm, ehemaliger ICC-Teilnehmer und jetzt einer der lokalen Organisatoren, erzählt, was am Exkursionstag, dem Freitag, geplant ist, macht es uns wirklich nicht leichter. Bis bald irgendwo in Europa! 2014 findet das ICC in Riga, der Kulturhauptstadt Europas, statt.

3.6. Die Qual der Wahl oder: Leichter Wählen für

Blinde und Sehbehinderte mit Audio-Informationen und Wahlschablone möglich

von Sabine Hahn

„GroKo“, die Abkürzung für die Große Koalition von SPD und CDU im Deutschen Bundestag, wurde 2013 zum „Wort des Jahres“ und wird Vielen nachträglicher in Erinnerung bleiben als die politischen Wahlen des Jahres 2013 selbst. Dass sich Blinde und Sehbehinderte am Wählen problemlos beteiligen konnten, lag nicht zuletzt an den Wahlschablonen und Infomaterialien, um die sich die Blinden- und Sehbehindertenverbände gemeinsam bemüht hatten. So wurden im DVBS-Textservice erläuternde Infos zu den Schablonen und die Stimmzettel hessischer Wahlbezirke auf DAISY-CD gelesen.

Der Griff zum Stift lohnte am 22. September für Wahlberechtigte im Landkreis Marburg-Biedenkopf gleich dreifach: Neben der Bundestagswahl fanden auch die Wahlen zum Hessischen Landtag sowie eine Landrats-Stichwahl statt. Drei Schablonen und drei DAISY-CDs waren es also, die Mitgliedern des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e. V. (BSBH) und des DVBS rechtzeitig zu diesem Wahlsonntag zugeschickt worden waren oder die Interessierte anfordern konnte.

Leicht überschaubar war die Stichwahl, bei der nur eine von zwei Möglichkeiten angekreuzt werden durfte. Bei der Bundestagswahl mit ihren 15 Landeslisten und der Hessenwahl mit 18 Listen galt es schon, genauer zu prüfen. Welches Schablonenloch war nun für den eigenen Favoriten reserviert, sowohl für die Erst- als auch die Zweitstimme? Die Schablonen, produziert in der Brailledruckerei der Deutschen Blindenstudienanstalt Marburg, lieferten mit ihren tiefschwarz umrundeten Löchern eine gute Ankreuzhilfe. Die Löcher waren in schwarz erhabener Schrift und Punktschrift nummeriert, Spaltenüberschrift und Stimmzettelüberschrift gaben weitere Orientierung. Auf den DAISY-CDs waren weiterführende wichtige Informationen zu hören. Hier waren die Texte der Stimmzettel mit allen Angaben zu den Kandidaten der 22 Wahlkreise für die Bundestagswahl bzw. 55 Wahlkreise zur Hessenwahl routiniert vorgelesen worden, und so konnten die Lochreihen den Parteien zugeordnet werden. Hinweise zur Briefwahl und Infos zur Einteilung der Wahlkreise ergänzten das Audiomaterial. Alle Texte waren zuvor mit den Wahlleitern der Innenministerien abgestimmt worden, zu denen der BSBH engen Kontakt hielt. Alles klappte in der Kürze der Zeit perfekt. Blieb also nur die Qual der eigenen Entscheidung?

Mitnichten. Zwar ist dieses Verfahren ist ein guter Schritt, damit Blinde und Sehbehinderte eigenständig wählen können. Doch gut ist hier noch lange nicht gut genug. Warum zum Beispiel steht der Partei- oder Listenname nicht gleich mit auf der Wahlschablone? Warum sind die Schablonen nicht in jedem Wahllokal vorhanden? Warum gibt es vor Ort keine Möglichkeiten, die Audio-Informationen zu hören oder den Stimmzettel vergrößert zu lesen? Hier stellt die unterschiedliche Reihenfolge der Wahlvorschläge in den Bundesländern und für die bundesweit 299 Wahlkreise nach wie vor eine Hürde dar. Deshalb muss sich kaum eine andere Wählergruppe derart gut auf Wahlen vorbereiten wie Blinde und Sehgeschädigte – oder wie würde Erika Mustermann reagieren, wenn sie sich beim Gang zum Wahllokal Lochnummern merken müsste anstatt Parteiennamen? Wie Max Musterfrau, der sich erst in der Wahlkabine entscheiden möchte? Sicher, die Wahlordnung erlaubt nach wie vor, sich im Wahllokal bzw. bei der Briefwahl durch eine „Hilfsperson“ unterstützen zu lassen. Die kann man sich selbst aussuchen, z.B. aus den Mitgliedern des anwesenden Wahlvorstandes, und sie darf mit in die eigene Wahlkabine gehen. Für ein leichteres eigenständiges Wählen jedoch wäre ein weiterer Schritt notwendig: Ein Stimmzettel, der für das gesamte Bundesgebiet einheitlicher gestaltet ist, bei dem die Wahlvorschläge überall in der gleichen Reihenfolge aufgelistet werden. Dieser Wunsch verbindet den DVBS und den Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), der Ansprechpartner für das Bundesministerium des Inneren und des Bundeswahlleiters ist. Ob es zur nächsten Bundestagwahl damit klappt? Schließlich ist nach der Wahl bald wieder vor der Wahl. Der DVBS-Textservice jedenfalls steht für die nächste Aufsprache eines Stimmzettels bereit. Und DVBS-Mitglieder träumen davon, dass eines Tages Schablonen überflüssig sind, weil der Wahlzettel selbst eine Medienform hat, die barrierefrei für alle zugänglich ist.

4. Der DVBS in Zahlen

4.1. Jahresabschluss 2013

Einnahmen in Euro
Zuwendungen ohne Zweckbindung (Spenden, Erbschaften, Bußgelder, Zinserträge) 460.373,37
Zuwendungen mit Zweckbindung (z. B. projektbez. Spenden, Zuschüsse öff. Stellen) 177.764,10
Mitgliedsbeiträge und Kostenbeteiligungen der Mitglieder an Dienstleistungen und Seminaren 234.438,82
Leistungsentgelte 50.224,57
Projekte 599.598,54
Auflösung von Rückstellungen und Entnahmen von Rücklagen 21.532,02
Summe Einnahmen 1.543.931,42

Ausgaben in Euro
Mitgliedsbeiträge zu anderen Organisationen 13.011,43
Mitarbeit in Ausschüssen und Kommissionen 7.027,29
Entwicklungshilfe 4.500,00
Erschließung von Fachliteratur in Blindenschrift und auf CD (inkl. Personalkosten) 117.299,26
Fachgruppen- und Bezirksarbeit (Wochenendseminare, Informationsveranstaltungen, Arbeitskreise) 67.264,68
Informations- und Öffentlichkeitsarbeit (einschließlich Vereinszeitschrift) 71.326,11
Internationale Arbeit 5.170,18
Personalkosten (Geschäftsführung, Rechtsberatung, Sekretariat, Betreuung der Aufgabengebiete, Buchhaltung) 472.684,19
Allgemeine Geschäftskosten (inkl. Zinsaufwendungen, Hausverwaltungskosten, Reinigung) 39.225,25
Arbeitsausschuss, Vorstand und Geschäftsführung 21.217,57
Projekte 357.536,77
Abschreibungen 56.161,16
Rücklagen und Rückstellungen für künftige Vorhaben 286.694,06
Gewinn 24.813,47
Summe Ausgaben 1.543.931,42

4.2. Mitgliederstatistik

Stand: 17. Dezember 2013

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Verein 1.376 Mitglieder, davon waren 12 fördernde Mitglieder, 44 hatten eine Elternmitgliedschaft. Die Männer sind nach wie vor in der überzahl (55,0 Prozent). Aber die Frauen holen seit Jahren auf. Die DVBS-interne Arbeitslosenquote liegt bei 17,3 Prozent, ein Wert, der leider seit Jahren steigt.

Die Mitgliederstruktur des Vereins unterscheidet sich deutlich von der des übrigen Blinden- und Sehbehindertenwesens: Das typische DVBS-Mitglied ist 45 Jahre alt, männlich, blind und wohnt in Hessen. Es übt einen Beruf im sozialen Bereich aus, ist ledig und gehört dem DVBS seit 17 Jahren an. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) spricht hingegen von einem weiblichen Normalmitglied, das Mitte 70, hochgradig sehbehindert und Rentnerin ist. Im Unterschied zum DBSV vermeldet der DVBS leicht steigende Mitgliederzahlen, was wohl an seiner spezifischen Themenstellung liegt. Sein Marktpotenzial schätzt der Verein in erster Näherung auf etwa 4.000 Mitglieder. Das entspricht der mutmaßlichen Anzahl Blinder und Sehbehinderter, die in akademischen und verwandten Berufen tätig sind oder dies anstreben. In zweiter Näherung hat er als potenzielle Mitglieder die etwa 15.000 erwerbstätigen Betroffenen im Blick.

12,8 Prozent der DVBS-Mitglieder sind jünger als 30 Jahre, 23,4 Prozent sind älter als 60. 20,6 Prozent befinden sich in der Ausbildung, 16,6 Prozent melden, sie seien Rentner. Der Fachgruppe Sehbehinderte im DVBS gehören 305 Mitglieder (22,2 Prozent) an. Der DVBS ist in Fach- und Bezirksgruppen organisiert. Seine Mitglieder wählen ihre Zugehörigkeit zu diesen Vereinsgliederungen selbst und können dabei auch mehreren Fach- und Bezirksgruppen beitreten.

5. Danke!

Wir bedanken uns herzlich für finanzielle Unterstützung durch die folgenden Stiftungen: Commerzbank Stiftung, Dr. Georg-Blindenstiftung, Wilmes-Stiftung, Reinhard-Frank Stiftung, Bert Fanselau-Stiftung, Stiftung van Meeteren, Dr. Dirk Baier-Stiftung und die C.H. Beck-Stiftung GmbH.

Danken möchten wir zudem für finanzielle Zuwendungen für die Durchführung von Seminaren dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Seminar der Gruppe Ruhestand), dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderung des bundesweiten Treffens blinder und sehbehinderter Studierender, des Workshops zu LaTeX sowie der Informations-CD für Studierende), der Aktion Mensch (Förderung verschiedener Bildungsangebote) und der Lotterie „Glücksspirale“ (Förderung der Notennetzwerk-Tagung und Zuschuss für die Vereinszeitschrift horus).

Pauschale finanzielle Förderung in Höhe von 18.000 Euro für unsere vielfältigen Beratungsangebote erhielten wir im Rahmen der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen über die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene (Verband der Ersatzkassen (vdek), AOK Bundesverband GbR, BKK Dachverband e.V., IKK e.V., Knappschaft und Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau).

Im Rahmen der kassenindividuellen Förderung unterstützte uns die DAK Gesundheit mit 1.800 Euro für ein Selbsterfahrungswochenende für Blinde und Sehbehinderte in Saulgrub. Das Seminar „Tai Chi Qi Gong und Selbstverteidigung mit dem Blindenstock“ in Marburg wurde mit 1.138 Euro von der AOK gefördert. Einen Workshop zum Sehtraining förderte die Barmer GEK mit 2.350 Euro und für gesundheitsbezogene Broschüren im barrierefreien DAISY-Format erhielten wir 2.000 Euro vom BKK Bundesverband.

6. Ausblick 2014/2015

von Uwe Boysen

Prognosen wären sicherlich einfacher, wenn sie nicht ausgerechnet die Zukunft betreffen würden. Dieser ironisch-sarkastische Satz soll mich aber nicht davon abhalten, für die Jahre 2014 und 2015 in die DVBS-Glaskugel zu schauen und einige Schwerpunkte unserer Arbeit der kommenden Jahre zu benennen.

Wie schon 2013 werden wir uns auch in den nächsten Jahren mit rechtspolitischen Fragestellungen befassen müssen. Das ist ein Aspekt unserer Arbeit, der einerseits erhebliche Ressourcen verlangt, andererseits in der Vergangenheit aber auch zu so manchem Erfolg geführt hat, etwa im Bereich des Gesetzes der Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs und des elektronischen Verwaltungshandelns, wo wir 2013 erhebliche Verbesserungen im Hinblick auf Barrierefreiheit durchsetzen konnten. Diese Themenstellungen werden uns in den nächsten Jahren erhalten bleiben, denn mit gesetzlichen Vorschriften ist es ja nicht getan. Ihre Umsetzung muss begleitet und der tote Buchstabe muss zum Leben erweckt werden. Noch ohne Gesetz stehen wir nach wie vor im Bereich der sozialen Teilhabe da. Ein solches Gesetz mit einem auskömmlichen Blinden- und Sehbehindertengeld und mit weiteren erforderlichen Nachteilsausgleichen auf Bundesebene zu verankern, ist ein äußerst schwieriges Unterfangen, von dem auch derzeit nicht absehbar ist, ob es gelingen wird. Dass es zur Schaffung einheitlicher Lebensverhältnisse für blinde und sehbehinderte Menschen in Deutschland gelingen muss, davon sind wir jedoch nach wie vor fest überzeugt. Und deshalb ist auch hier unser Einsatz gefordert.

Immer auf unserer Agenda steht notwendigerweise die finanzielle Situation des DVBS. Obwohl unsere Mitglieder durch ihre Vereinsbeiträge und die zu entrichtenden Seminargebühren in erheblichem Ausmaß zum finanziellen Fundament des DVBS beitragen, bleibt der Verein doch in hohem Maße von öffentlichen Zuwendungen und Spenden abhängig. Deshalb gilt es, hier stets wieder neue Wege zu gehen und auszuloten, welche Möglichkeiten uns durch die Akquirierung von Projekten und im Fundraising zur Verfügung stehen.

Ebenfalls eine ständige Aufgabe des DVBS ist es, seine Mitglieder an den Verein zu binden sowie sie für seine Zielsetzungen zu interessieren und zu mobilisieren. Wie dieser Jahresbericht ausweist, geschieht das auf mannigfache Weise. Nur wenn der Verein ein lebendiges Bild von den Möglichkeiten blinder und sehbehinderter Menschen in Ausbildung, Studium, Beruf und Ruhestand nach innen und nach außen vermitteln kann, wird er auch in Zukunft erfolgreich sein. Deshalb werden wir versuchen, die Bezirks- und Fachgruppenarbeit weiter zu intensivieren, weil hier die Bedürfnisse, aber auch die Fähigkeiten unserer Mitglieder am spürbarsten werden. Dem dient auch eine vom Vorstand initiierte Fragebogenaktion, von deren Ergebnis wir uns wichtige Fingerzeige für die zukünftige Positionierung des DVBS erhoffen.

Schließlich wirft das Jahr 2016 seine Schatten voraus. In diesem Jahr feiert der DVBS nämlich sein 100-jähriges Bestehen. Die Planung verschiedener Veranstaltungen und Aktionen ist in Vorbereitung und wird uns in der Zeit bis dahin neben dem Alltagsgeschäft intensiv beschäftigen. Ein Mangel an Arbeit ist also nicht zu prognostizieren.

7. Literaturangebot

Derzeit sind folgende Zeitschriften und Fachinformationsdienste im Angebot des DVBS-Textservice erhältlich:

Fachinformationsdienste:

8. Kontakt

Geschäftsstelle

Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. (DVBS)
Frauenbergstraße 8, 35039 Marburg
Telefon: 06421 94888-0, Fax: 06421 94888-10
E-Mail: info@dvbs-online.de,
Internet: www.dvbs-online.de

Bankverbindungen

Mitgliedsbeitrag

Der DVBS-Mitgliedsbeitrag beträgt 120 Euro jährlich. Er kann auf 60 Euro ermäßigt werden. Die Satzung des DVBS sieht dies für im Ausland lebende, in Ausbildung befindliche und erwerbslose Mitglieder sowie in Härtefällen vor.

Ein Antrag auf Ermäßigung des Mitgliedsbeitrages ist jährlich bis zum 28. Februar formlos schriftlich per Fax oder E-Mail (geschaeftsfuehrung@dvbs-online.de) an die Geschäftsleitung zu richten.

Ansprechpartner/innen in der Geschäftsstelle

Vorstand und Arbeitsausschuss

Uwe Boysen (1. Vorsitzender),
Wätjenstr. 132, 28213 Bremen,
Tel.: 0421 2235854,
E-Mail: boysen-bremen@t-online.de
Dr. Heinz Willi Bach (2. Vorsitzender),
Ernst-Lemmer-Str. 83, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 83899,
E-Mail: bach@staff.uni-marburg.de
Uwe Bruchmüller (Beisitzer),
Friedrich-Ebert-Str. 10, 39291 Möser,
Tel.: 039222 95225,
E-Mail: uwe.bruchmueller@t-online.de
Andrea Katemann (Beisitzerin),
Ernst-Lemmer-Str. 14, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 85388, E-Mail: andrea.katemann@gmx.de
Ursula Weber (Beisitzerin),
Possendorfer Straße 19, 01217 Dresden
Tel.: 0351 31553045, E-Mail: u.weber@hci-research.de
Dr. Otto Hauck (Ehrenvorsitzender),
Plantage 16, 35043 Marburg,
Tel.: 06424 1515, E-Mail: otto.hauck@web.de
Prof. Dr. Heinrich Scholler (Ehrenmitglied des Vorstandes),
Zwengauerweg 5, 81479 München,
Tel.: 089 796424, E-Mail: scholler@jura.uni-muenchen.de
Reiner Spring (Vorsitzender des Arbeitsausschusses; mit beratender Stimme),
Im Ziegelgarten 9, 99098 Erfurt,
Tel.: 0361 4212641, E-Mail: reiner.spring@googlemail.com
Marc Schlarb (Leiter der Fachgruppe Studium und Ausbildung; mit beratender Stimme),
Ernst-Lemmer-Str. 101, 35041 Marburg
E-Mail: marc.schlarb@t-online.de
Claus Duncker (Vorsitzender der Deutschen
Blindenstudienanstalt e. V.; mit beratender Stimme),
Am Schlag 8, 35037 Marburg
Vorsitzende des Arbeitsausschusses
Reiner Spring (1. Vorsitzender),
Im Ziegelgarten 9, 99098 Erfurt,
Tel.: 0361 4212641, E-Mail: reiner.spring@googlemail.com
Norbert Bongartz (stellvertretender Vorsitzender),
Tel.: 0621 6376897, E-Mail: bongartz@dvbs-online.de
Dr. Johannes-Jürgen Meister (stellvertretender Vorsitzender),
Am Waldrand 39m 85354 Freising,
Tel.: 08161 66569, E-Mail: JJ.Meister@t-online.de

Leitungsteams der Berufsfachgruppen

Studium und Ausbildung
Marc Schlarb,
Ernst-Lemmer-Str. 101, 35041 Marburg
Tel.: 06421 590641, E-Mail: lgfa@dvbs-online.de
Linda Hausmann,
Hans-Thoma-Str. 72, 63121 Heidelberg,
Tel.: 06221 7253804, E-Mail: lgfa@dvbs-online.de
Leonie Kanzler,
Kornbergweg 22, 73087 Bad Boll
Tel.: 07164 147420, E-Mail: lgfa@dvbs-online.de
Christian Krautschneider,
Schusterberg 16, 21149 Hamburg
Tel.: 040 79141810, E-Mail: lgfa@dvbs-online.de
Gruppe Ruhestand
Dr. Johannes-Jürgen Meister,
Am Waldrand 39, 85354 Freising,
Tel.: 08161 66569, E-Mail: JJ.Meister@t-online.de
Dr. Eberhard Hahn,
Stadtgraben 16, 74363 Güglingen,
Tel.: 07135 932955, E-Mail: hahn.dr.eberhard@t-online.de
Dr. Hans Heinz Herpers,
Römerstr. 118, 53117 Bonn
Tel.: 0228 5562912, E-Mail: dr.herpers@t-online.de
Annelie Vogel,
Kreuzeich 16, 09212 Limbach-Oberfr.,
Tel.: 03722 6981590 E-Mail: annelie09212@arcor.de
Erziehung und Wissenschaft
Alexandra Grünauer,
Universitätsstr. 49, 35037 Marburg,
Tel.: 06421 163125, E-Mail: al.gruenauer@gmx.de
Jura
Harald Schoen,
Swinemünder Str. 19, 10435 Berlin,
E-Mail: fg-jura@harald-schoen.de
Katrin Auer,
Prinz-Albert-Str. 19, 53113 Bonn,
E-Mail: auer.katrin@email.de
Klaus Düsterhöft,
Bahnhofstr. 21, 19205 Gadebusch,
Tel.: 03886 3240, E-Mail: ra-duesterhoeft@t-online.de
Dorothea Schönemann-Koschnick,
Telefon: 0202 780948, E-Mail: d.h.schoenemann@t-online.de
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)
Ernst Dietrich Lorenz,
Rotkehlchenweg 22, 30627 Hannover,
Tel.: 0511 573453, E-Mail: ernst-dietrich.lorenz@web.de
Andreas Althoff,
Am Schützenrain 3, 35091 Cölbe,
Tel.: 06421 484448, E-Mail: althoff@schuetzenrain.de
Oliver Nadig,
Sachsenring 4, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 1664602, E-Mail: nadig@blista.de
Medien
Stefan Müller,
Breslauer Str. 21a, 65779 Kelkheim,
Tel.: 06195 9768005, E-Mail: steve_m2@gmx.de
Christoph Bungard,
80335 München
Andrea Katemann,
Ernst-Lemmer-Str. 14, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 85388, E-Mail: andrea.katemann@gmx.de
Rufus Witt,
50678 Köln
Musik
Stefan Albertshauser,
Wellenburger Str. 6 B, 86199 Augsburg,
Tel.: 0821 4703202, E-Mail: stefan.albertshauser@arcor.de
Michael Kuhlmann,
Stettiner Weg 46, 30625 Hannover,
Tel.: 0511 3355113, E-Mail: hallo-michael@gmx.de
Erika Reischle-Schedler,
Schöneberger Str. 15, 37085 Göttingen,
Tel.. 0551 5078851, E-Mail: e.reischle-schedler@t-online.de
Sehbehinderte
Norbert Bongartz,
Tel.: 0621 6376897, E-Mail: bongartz@dvbs-online.de
Heinz Mehrlich,
Kilianstr. 214, 90408 Nürnberg,
Tel.: 0911 7445957, E-Mail: info@heinz-mehrlich.de
Dörte Severin,
Höhenweg 11, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 682892, E-Mail: severin@blista.de
Jens Walker,
Köster-Menke-Str. 29, 26871 Papenburg,
Tel.: 04961 8099533, E-Mail: walker@dvbs-online.de
Susan Wepler,
In den Borngärten 10, 55296 Gau-Bischofsheim,
Tel.: 06135 704889, E-Mail: susanne_wepler@gmx.de
Selbstständige
Mirien Carvalho Rodrigues,
Chemnitzer Str. 15, 35039 Marburg,
Tel.: 06421 3036422, E-Mail: info@horizonte-mcr.com
Dr. Michael Richter,
Freiherr-vom-Stein-Str.24, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 9484490, E-Mail: richter@dvbs-online.de
Marianne Preis-Dewey,
35745 Herborn
Soziale Berufe und Psychologie
Karla Schopmans,
Kirchditmolder Str. 28, 34131 Kassel,
Tel.: 0561 38941, E-Mail: karla.schopmans@gmx.de
Christina Harder-Henf,
Lucas-Cranach-Straße 2, 50999 Köln,
Tel.: 0221 4925431, E-Mail: nc-harderar@netcologne.de
Claudia Gerike,
Werdaer Str. 101, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 886250, E-Mail: claudia.gerike@dvbs-online.de
Vera Peitzmeier,
Ernst-Lemmer-Str. 99, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 407474, E-Mail: v.peitzmeier@gmx.de
Rita Schwörer,
Reutlinger Str. 61, 73728 Esslingen,
Tel.: 0711 367273, E-Mail: rschwoerer@alice-dsl.de
Theologie
Beate Schultes,
Lindemannstr. 12, 50737 Köln,
Tel.: 0221 9578191, E-Mail: buw.schultes@t-online.de
Margrita Appelhans,
Hardenbergstr. 12, 34441 Hildesheim,
Tel.: 05121 697266, E-Mail: m.appelhans@online.de
Christina Ernst,
29221 Celle, E-Mail: ernst@dvbs-online.de
Verwaltung
Günter Stiebeling,
Angeraue 50, 40489 Düsseldorf,
Tel.: 0203 740596, E-Mail: stiebeling@dvbs-online.de
Christina Harder-Henf,
Lucas-Cranach-Str. 2, 50999 Köln
Tel.: 0221 4925431, E-Mail: nc-harderar@netcologne.de
Klaus Sommer,
56073 Koblenz
Tel.: 0261 9888891, E-Mail: klsommer@t-online.de
L. Sasnowskis,
E-Mail: sasnowskis@gmx.de
Wirtschaft
Dr. Heinz Willi Bach,
Ernst-Lemmer-Str. 83, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 83899, E-Mail: bach@staff.uni-marburg.de
Christine Bongartz,
Tel.: 0621 6376897, E-Mail: bongartz-lu@t-online.de
Rainer Krauser,
Stahlburgstr. 11, 60318 Frankfurt,
Tel.: 069 90551880, E-Mail: rainer.krauser@gmx.de

Leitungsteams der Bezirksgruppen

Baden-Württemberg
Elke Paul,
68163 Mannheim
Tel.: 0621 444607, E-Mail: elke-paul@t-online.de
Sigrid Angermann,
Hornbergstr. 190, 70186 Stuttgart
Tel.: 0711 4895457, E-Mail: sigrid.angermann@gmx.de
Bianka Rey,
Turmalinweg 7, 70619 Stuttgart
Tel.: 0711 446422, E-Mail: bianka.rey@t-online.de
Rita Schwörer,
Reutlinger Str. 61, 73728 Esslingen
Tel.: 0711 367273, E-Mail: rschwoerer@alice-dsl.de
Nordbayern
Ria Becker,
Schmausengartenstr. 1, 90409 Nürnberg,
Tel.: 0911 356934, E-Mail: bgl.nordbayern@dvbs-online.de
Wilhelm Lutzenberger,
Karl-Jatho-Weg 18, 90411 Nürnberg,
Tel.: 0911 4300857, E-Mail: bgl.nordbayern@dvbs-online.de
Jörg Korinek,
Schlüsselwiesenweg 25, 90482 Nürnberg
Tel.: 0911 685319, E-Mail: bgl.nordbayern@dvbs-online.de
Südbayern
Dr. Johannes-Jürgen Meister,
Am Waldrand 39, 85354 Freising,
Tel.: 08161 66569, E-Mail: JJ.Meister@t-online.de
Dr. Herbert Ryssel,
Eibseestr. 18 a, 86163 Augsburg,
Tel.: 0821 61213
Berlin-Brandenburg
Gabriele Bender,
Theophil-Wurm-Str. 6, 14513 Teltow,
Tel.: 03328 336830, E-Mail: mgbender@kabelmail.de
L. Sasnovskis,
E-Mail: sasnovskis@gmx.de
Regina Vollbrecht,
Bläßhuhnweg 13a, 13503 Berlin,
Tel.: 030 86455312, E-Mail: regina.vollbrecht@superkabelt.de
Jörn Stußnat,
Hauptstr. 4E, 10317 Berlin,
E-Mail: joern.stussnat@gmx.de
Hamburg
Heike Ackermann,
Gärtnerstr. 94 b, 20253 Hamburg,
Tel.: 040 496563, E-Mail: bgl.hamburg@dvbs-online.de
Bärbel Mickler,
22081 Hamburg,
Tel.:040 29888866, E-Mail: bgl.hamburg@dvbs-online.de
Rolf Schilling,
Lesserstr. 45, 22049 Hamburg,
Tel.: 040 6522594, E-Mail: bgl.hamburg@dvbs-online.de
Hessen
Anette Bach,
Ernst-Lemmer-Str. 83, 35041 Marburg,
Tel.: 06421 83899, E-Mail: bacha@iesy.net
Jürgen Bopp,
Johannes-Müller-Str. 7, 35037 Marburg,
Tel.: 06421 8094980, E-Mail: j.bopp@web.de
Melanie Dörnemann-Meilinger,
Ernst-Lemmer-Str. 73, 35041 Marburg,
Telefon: 06421 870501, E-Mail: Melaniedoernemann@gmail.com
Barbara Knobloch,
Ludwig-Beck-Str. 8, 65203 Wiesbaden,
Tel.: 0611 809851, E-Mail: barbara.knobloch@yahoo.de
Mecklenburg-Vorpommern
Sylvia Kahl,
Vitus-Bering-Str. 29, 18106 Rostock,
Tel.: 0381 1208240
Klaus Düsterhöft,
Bahnhofstr. 21, 19295 Gadebusch,
Tel.: 03886 3240, E-Mail: ra-duesterhoeft@t-online.de
Bodo Sbiegay,
19055 Schwerin, Wallstr. 8,
Telefon: 0385 5508934, E-Mail: bodosbiegay@hotmail.de
Niedersachsen
Gerhard Renzel,
Äbtissinnenstr. 13, 49124 Georgsmarienhütte,
Tel.: 05401 871284, E-Mail: gerhard.renzel@kabelmail.de
Werner Gläser,
Wittbecker Str. 9, 29229 Celle,
Tel.: 05086 1627, E-Mail: werner.glaeser@gmail.com
Nordrhein-Westfalen:
Elisabeth Stiebeling,
Angeraue 50, 40489 Düsseldorf,
Tel.: 0203 740596, E-Mail: Elisabeth.u.Guenter.Stiebeling@t-online.de
Friedhelm Alshut,
Rosendalstr. 120, 40882 Ratingen,
Tel.: 02102 51538, E-Mail: alshut@hcs24.net
Britta Dohrn,
45307 Essen, E-Mail: b.dohrn@ymail.com
Dr. Andreas Wagner,
Nöggerathstr. 78B, 45143 Essen,
Tel.: 0201 6463182, E-Mail: andreas.k.wagner@web.de
Rheinland-Pfalz-Saar
Klaus Sommer (kommissarischer Leiter),
56073 Koblenz,
Tel.: 0261 9888891, E-Mail: klsommer@t-online.de
Sachsen
Ursula Weber,
Possendorfer Str. 19, 01217 Dresden,
Tel.: 0351 32459636, E-Mail: u.weber@hci-research.de
Sachsen-Anhalt:
Uwe Bruchmüller,
Friedrich-Ebert-Str. 10, 39291 Möser,
Tel.: 039222 95225, E-Mail: uwe.bruchmueller@t-online.de
Dirk Becker,
Zum Eichenholz 18, 38855 Wernigerode,
Tel.: 03943 633244, E-Mail: Becker-Wernigerode@t-online.de
Schleswig-Holstein:
Dr. Hans-Helmut Vollert,
Schulberg 1 a, 24837 Schleswig,
Tel.: 04621 35669, E-Mail: h.h.vollert@gmx.de
Marion Malzahn,
Hooger Str. 1, 25813 Husum
Tel.: 04841 3993, E-Mail: marionmalzahn@web.de
Thüringen
Reiner Spring,
Im Ziegelgarten 9, 99098 Erfurt
Tel.: 0361 4212641, E-Mail: reiner.spring@googlemail.com
Steffen Humenda
Elisabeth Michels,
Hirnzigenweg 67, 99099 Erfurt
Tel.: 0361 2629976
Johannes Pohl,
Uhlandstr. 12, 04610 Meuselwitz
Tel.: 03448 701449, E-Mail: pohl-meuselwitz@t-online.de

DVBS-Arbeitskreise (AK) und -gemeinschaft

AK Arbeit und Beruf
Dr. Heinz Willi Bach,
Ernst-Lemmer-Str. 83,
35041 Marburg, Tel. 06421 83899,
E-Mail: bach@staff.uni-marburg.de
AK Hochschulpolitik
Dr. rer. pol. Maike Gattermann-Kasper,
Wendlohstr. 39 b,
22459 Hamburg, Tel. 040 58976910,
E-Mail: maike.gattermann@t-online.de
AK Nachteilsausgleiche
Dr. Otto Hauck,
Plantage 16, 35043 Marburg,
Tel. 06424 1515, E-Mail: otto.hauck@web.de
Gemeinsamer AK Rechtspolitik von DBSV und DVBS:
Dr. Otto Hauck,
Plantage 16, 35043 Marburg,
Tel. 06424 1515, E-Mail: otto.hauck@web.de
Dr. Petra Bungart,
Hofstr. 12, 47138 Duisburg
Tel. 0203 4103337, E-Mail: bungart@gmx.de
Dr. Michael Richter,
Freiherr-von-Stein-Str. 24, 35041 Marburg
Tel. 06421 94844-90, E-Mail: richter@dvbs-online.de

Wir sind für Sie da!

Haben Sie Fragen an den Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf? Wir beraten Sie gern.

DVBS-Geschäftsstelle

Frauenbergstr. 8, 35039 Marburg
Sie erreichen uns Mo. bis Fr. von 8 bis 16 Uhr unter:
Tel.: 06421 94888-0, Fax: 06421 94888-10,
E-Mail: info@dvbs-online.de.

DVBS-Textservice

Der Textservice des DVBS setzt Bücher und andere Texte als Audio-, Braille-, Großschrift oder HTML-Version um. Ihre Anfrage richten Sie bitte an:
Tel.: 06421 94888-22, Fax: 06421 94888-10,
E-Mail: textservice@dvbs-online.de.

Internet

Ausführliche Informationen und aktuelle Meldungen finden Sie unter: www.dvbs-online.de.

Spenden und Stiften
  • Sparkasse Marburg-Biedenkopf
    IBAN: DE42 5335 0000 0000 0002 80, BIC: HELADEF1MAR
  • Commerzbank AG Marburg
    IBAN: DE48 5334 0024 0392 2945 00, BIC: COBADEFFXXX
  • Bank für Sozialwirtschaft
    IBAN: DE62 3702 0500 0007 0029 01, BIC: BFSWDE33XXX
  • Postbank Frankfurt/Main
    IBAN: DE95 5001 0060 0149 9496 07, BIC: PBNKDEFFXXX

Das Ansprechpartnernetz der Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf informiert und berät individuell. Kontakt: DVBS-Geschäftsführung, Tel.: 06421 94888-0, E-Mail: herbst@dvbs-online.de.

9. Impressum

DVBS Jahresbericht 2013, 97. Jahrgang
Hrsg.: Geschäftsstelle des DVBS e.V., Frauenbergstr. 8, 35039 Marburg
V.i.S.d.P.: Michael Herbst
Redaktion, Layout, Satz: Christina Muth
Fotos: DVBS
Druck: Druckerei Schröder, Schuppertsgasse 23, 35083 Wetter