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W. v. d. Heydt

Europameisterschaften der blinden und sehbehinderten Judoka 1991 Auf Sardinien fand im Oktober 1991 die Europameisterschaft und der erste World Cup für blinde und sehbehinderte Judoka statt. Die erst seit kurzer Zeit bestehende Deutsche Nationalmannschaft hat hier überraschende Erfolge errungen.

Der erste Starter der Mannschaft, Michael Eßer aus Marburg, hatte bereits zwei Siege zu verzeichnen, als er im Kampf um die Finalteilnahme an dem späteren Sieger aus der USSR scheiterte. Im Kampf um die Bronzemedaille unterlag er dem Engländer Absey, und so blieb ihm nur der undankbare fünfte Platz.

Der Hoffnungsträger der Deutschen Mannschaft, Christian Zeilermeier aus München, bestritt am ersten Tag souverän alle Kämpfe, besiegte sogar Davide Albertini, der am nächsten Tag den World Cup gewann. Leider unterlag er im Finale dem Russen Michurin, errang aber damit die Silbermedaille.

Ein weiterer hoffnungsvoller Teilnehmer war Michael Richter aus Marburg. Ihm gelang es, gleich zwei Bronzemedaillen an Land zu ziehen: In seiner eigenen Gewichtsklasse und in der Offenen Klasse.

Leider verletzte sich Michael Richter, so daß er bei dem am nächsten Tag stattfindenden World Cup nicht mehr starten konnte. Hier konnte sich nur Christian Zeilermeier eine Bronzemedaille sichern.

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