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ISBN 3-924867/41/0, Verlag Hirschberger, Heidenheim/Brenz 1992, 76 Seiten, zwei Schwarzweißphotos, DM 14,80, zu beziehen auch von der Verfasserin selbst, Postfach 10 13 45, 5160 Düren 1, Tel.: 02421/6.19.43.
Frau Michaelis, Jahrgang 1927 und Mitglied unserer Fachgruppe Ruhestand, entstammt dem südlichen Ostpreußen. Sie verlor früh ihre Mutter, 1945 ihre Heimat und ab 1949, nach einem Pädagogikstudium, allmählich auch ihr Augenlicht. Alles das waren tiefe Einschnitte in ihr Leben, die sie geformt haben.
Manchen Lesern ist Frau Michaelis schon unter ihrem Mädchennamen Pracejus als Verbandssekretärin des DBV (1955 - 1960) und als Lehrerin im Berufsförderungswerk Düren (1960 - 1966) bekannt geworden. Sie studierte dann bis 1968 Blinden- und Lernbehindertenpädagogik in Dortmund und war seitdem bis zu ihrer Pensionierung im Sommer 1992 Lehrerin in der Blindenschule Düren.
Das "Ostpreußenblatt" urteilt in seiner Ausgabe vom 07.11.1992: In zarter Lyrik und einfühlsamer Prosa schildert die Ostpreußin Stationen ihrer Kindheit; "Sie will kein Mitleid. Sie sieht ihre Welt - unsere Welt - mit anderen Augen und sucht die Schönheiten mit der Seele".
Die Deutsche Blindenstudienanstalt plant die Herausgabe des Büchleins in Blindenschrift.
Ein Gedicht und einen Prosatext von Frau Michaelis finden wir übrigens auch im Jahrbuch für Blindenfreunde 1993 des Deutschen Blindenverbands.
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