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Altern und Alter. Ein Blick in die Arbeit der "Fachgruppe Ruhestand". (Vorbemerkung) Die nachstehenden Ausführungen basieren auf einem Referat, das die Verfasserin während des siebenten Seminars der Fachgruppe "Ruhestand" im Oktober 1995 in Bad Meinberg gehalten hat).
Wenn man die Leitung einer Fachgruppe rein aus Altersgründen niedergelegt hat, ist es wohl eine innere Verpflichtung über die Arbeit in der Vergangenheit gründlich nachzudenken, um von da aus den eigenen Blick in die Zukunft zu richten.
Ausgangspunkt bei der Gründung unserer Fachgruppe im Jahre 1987 war der Gedanke, für ältere und altgewordene Mitglieder ein Zentrum zu schaffen, in dem sie sich nach Beendigung ihrer beruflichen Tätigkeit sammeln und vor allem weiterhin oder neu aktivieren könnten. Der damals neue Vereinsname hatte ja diesen Lebensabschnitt seiner Mitglieder unerwähnt gelassen, und doch sollte sich keine Gruppe benachteiligt fühlen.
Daß mit dieser Gründung zugleich ein heute höchst aktuelles Thema aufgegriffen worden war, sei zunächst nur am Rande erwähnt.
Zugleich schließt sich ein Kreis in der Fachgruppengliederung des Vereins: Am Anfang die Fachgruppe "Ausbildung", am Ende die Fachgruppe "Ruhestand".
I. Zur Entwicklung der Fachgruppe "Ruhestand"
Außer dem Ziel, unsere Fachgruppe fest in die Vereinsbestrebungen einzugliedern, waren wir, d.h. Herr Dr. H.-E. Schulze (Karlsruhe) und ich allein auf Mut zur Improvisation für den Anfang angewiesen.
Unser erstes Fachgruppenseminar fand 1988 statt, heute liegen sieben Seminare hinter uns. Im Laufe der Zeit hat sich gleichsam eine Grundform für unsere Seminare herausgebildet. Wir tagen zumeist in Blindenerholungsheimen, einmal um diese Einrichtungen kennenzulernen, andererseits bieten sie eine Erleichterung hinsichtlich der technischen Durchführung. Sofern die Möglichkeit besteht, beginnt unser Tag mit dem Angebot von Frühgymnastik und Schwimmen. Die Arbeit selbst wird mit einer kleinen geistlichen Einstimmung begonnen. (Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.)
Der Tag ist mit Vorträgen, teils aus eigenen Reihen, teils von entsprechenden Fachvertretern sowie mit Besichtigungen und Ausflügen reichlich ausgefüllt. Die Abende gehören der Unterhaltung und kleinen Darbietungen aus Dichtung und Musik. Zudem hat sich für unsere Tageseinteilung die Notwendigkeit einer ausgedehnten Mittagspause herausgestellt, ein besonderes Zugeständnis an das Alter. So haben unsere Seminare eine Dauer von einer Woche zur Voraussetzung. Dem entspricht die Höhe der Teilnahmegebühr; außerdem haben wir auch Spenden erhalten.
Zu unseren Arbeitsthemen
Rückblickend zeigt sich, daß die Fülle unserer Themen unter der Spannweite von Altern und Alter auf der einen Seite und Blindheit sowie Sehbehinderung auf der anderen stand und grundsätzlich stehen wird. Aus dieser Spannweite und Spannung erwachsen Kernfragen für die Behandlung aller Probleme.
Altern und Alter ist quasi ein natürlicher, primär zeitlicher Ablauf, der mit dem menschlichen Leben schlechthin gegeben ist, trotz aller individuellen Unterschiede in Dauer und Ausfüllung.
Dieser Grundcharakter ist mit Blindheit keineswegs gegeben. Blindheit trifft den einzelnen Menschen in ganz verschiedenen Lebensabschnitten und auf ebenso unterschiedlichen Weisen. Blindheit liegt nicht im Wesen und Willen des Menschen, sondern diese wird ihm gleichsam willkürlich von Außen zugefügt und der Betroffene muß sich diesem Eingriff in irgendeiner Weise stellen. Hier zeigt sich bereits, daß es kein in sich geschlossenes oder typisches Bild des Blinden geben kann, und ebensowenig das eines alternden oder alten Menschen.
Tatsache bleibt jedoch, daß der Betroffene gleichzeitig und gleichermaßen mit beiden Lebensbedingungen fertig werden muß, daß er eine doppelte Lebensaufgabe zu bewältigen hat, somit doppelte Kraft braucht.
Diese Feststellungen eröffnen für Gerontologie und Geriatrie für Biologie und Psychologie ein breites, zugleich problematisches Arbeits- und Forschungsfeld. Wir als Betroffene haben dabei die Aufgabe, unsere eigenen Erfahrungen und Selbstbeobachtungen nicht nur für uns nutzbar zu machen, sondern auch weiterzugeben, um diese bestätigt, wissenschaftlich vertieft und ergänzt zurückerstattet erhalten zu können, ein Austausch, auf den wir großen Wert legen würden und der uns weiterhelfen könnte. Soweit zum Grundsätzlichen in diesem Rahmen.
Im Einzelnen haben wir versucht, unseren individuellen Weg des Alterns und des Alters untereinander zu verdeutlichen. Aus diesen gegenseitigen Anregungen erwuchs nach und nach der Plan, Schilderungen unseres dritten Lebensabschnittes schriftlich zu formulieren, und diese liegen in dem Buch "Blinde und Sehbehinderte im dritten Lebensabschnitt" vor. Sie sind bestimmt und geeignet Betroffene zu ermutigen und darüber hinaus Hinweise über Auswirkungen von Alter und Blindheit in äußerer und innerer Hinsicht zu geben.
Nun zu den speziellen Themen.
Blindheit und abnehmendes Hörvermögen
Aufgrund eigener Beobachtungen und bitterer Erfahrungen wurden die Auswirkungen des abnehmenden Gehörs offen, man darf ruhig sagen, schonungslos gekennzeichnet. Orientierung und Mobilität werden fühlbar eingeschränkt und die Kommunikation zunehmend erschwert bis hin zur völligen Ausschaltung. Auf medizinische und akustische Hilfen wurde hingewiesen.
Der Tastsinn
Während beim Hörvorgang alles klingende unmittelbar unser Ohr von außen anrührt, muß beim Tasten auf das Objekt zugegriffen werden; wir müssen die Gegenstände ergreifen, sie kommen nicht auf uns zu. Ohne den Tastsinn wäre eine Erfassung der Umwelt kaum vorstellbar. Es wurden die vielfältigen Möglichkeiten unserer Hände, Arme, Füße, Kopf und Haut besprochen. Die Ergebnisse physischer Untersuchungen könnten noch für uns nutzbar gemacht werden. Entscheidend bleibt letztlich die eigene, geistige Verarbeitung der Tasteindrücke, die sich bis hin zum Begreifen von Werken der bildenden Kunst erweitern und vertiefen lassen.
Beide Bereiche, Hören und Tasten, beruhen auf spezifischen Sinnesenergien, die mit zunehmendem Alter oftmals nachlassen; wieweit möglicherweise Training noch hilfreich sein kann, entzieht sich meiner augenblicklichen Kenntnis.
Gedächtnis und Erinnerungsvermögen
Wir wissen, was bei Blindheit ein gutes Gedächtnis bedeutet, doch leider läßt es im Alterungsprozeß zumeist erheblich nach. Im Allgemeinen ist unser Gedächtnis durch unsere täglichen Aufgaben stärker geschult als im menschlichen Durchschnitt, um so spürbarer wird jedoch ein Nachlassen. Wir suchen nach Abhilfe. Die Mehrzahl der Trainingsprogramme sind an das Auge gebunden und damit für uns wenig brauchbar. Für uns müßten andere Methoden entwickelt werden, die wir selbst kaum allein erstellen können. Hier suchen wir Hilfe bei der Psychologie. Ein Anderes ist das Erinnerungsvermögen. Selbstbeobachtungen haben uns zunächst nahegebracht, daß insbesondere Seherinnerungen mit zunehmendem Alter leicht verblassen und farbloser werden. Dies betrifft selbstverständlich nur diejenigen, die einst gesehen haben. Auch ist entscheidend, wie stark uns bis zu welchem Alter gesehen wurde und in welcher Weise eine visuelle Veranlagung wirksam war. Dennoch bleibt die Abschwächung visueller Erinnerungen ein schmerzlicher Verlust.
Fragen nach der sozialen Lage im Alter
Hier standen wir vor einem weiten Feld. Wir vermochten wohl Themen aufzugreifen und Fragen wie auch Beobachtungen und Probleme aufzuwerfen. Wir wandten uns folgenden Komplexen zu: Altern und Alter im Rahmen von Familie und Freundeskreis; Einzelleben, Integration unter beiden Voraussetzungen. Ferner: Leben im Altenheim bis hin zu Betreuung im Pflegeheim; Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Leben. Ja selbst vor Fragen nach Sterben, Sterbehilfe und Tod sind wir nicht zurückgeschreckt.
Rechtsfragen
Unsere Hauptthemen waren dabei Sozialrecht, Erbrecht, Testamentgestaltung, und Erteilung von Vollmacht. Es wurden die entsprechenden Gesetze kommentiert und in lebhafter Diskussion erläutert.
Diese Übersicht erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit der von uns behandelten Themen und Probleme. Ebenso sind wir nicht des Glaubens, alle damit verbundenen Fragen beantwortet und die Probleme gelöst zu haben. Auf diesen Gebieten wird und muß unsere Arbeit weitergehen.
II. Ein Blick in die Möglichkeiten zukünftiger Arbeit
Ein besonderer Themenkomplex beschäftigt gegenwärtig die Mehrzahl unserer Fachgruppen, und ich denke, auch wir wollten uns dieser Problematik stellen. Es geht um nonverbale Kommunikation, also speziell um Körpersprache. Die großen Schwierigkeiten, die unmittelbar mit diesem Themenbereich gegeben sind, zwingen zu etwas ausführlicheren Betrachtungen. Dabei beschränke ich mich zunächst auf die Problematik für Blinde; für Sehbehinderte scheinen mir die Möglichkeiten etwas anders zu sein. Es fragt sich zum Beispiel, ob bei völliger Blindheit überhaupt gehbare Wege gefunden werden können. Man muß davon ausgehen, daß nonverbale Kommunikation oder Körpersprache an das Auge gebunden ist. Ein uns begegnender Blick löst keine Reaktion aus, er bleibt ohne Antwort; wir bedürfen der direkten, körperlich fühlbaren Berührung. Vielleicht werden wir leicht angestoßen, wenn man uns persönlich kennt, sonst tritt Befremdung ein. Ein Anstoßen dagegen ist vertraulich. Gehen wir von der Hand aus. Bei einer ersten Begegnung ist die Hand entscheidend. Wir fühlen Größe, Form und Druck als eine Einheit, wir reagieren erwiedernd. Die Hand des anderen ist uns angenehm oder unangenehm; sie ist grob, derb oder zart, warm oder kalt, vielleicht auch feucht. Die Hand wirkt oft zögernd und zurückhaltend, gegebenenfalls auch fest, vertrauenerweckend. Sie strömt Geborgenheit aus oder Gleichgültigkeit. Diese Aufzählung läßt die Mannigfaltigkeit des Handausdrucks deutlich erkennen. Allein je weiter man in der Körperlichkeit als Sprache vorzudringen versucht, um so problematischer werden die Möglichkeiten für uns. Lebt man dagegen in einem vertrauten Familien-, Freundes- oder Berufskreis, desto eher bilden sich nonverbale Verständigungsweisen heraus. Ein Schlag auf die Schulter hat seinen subjektiven Ausdruck. Der Schritt von Mitarbeitern läßt aufhorchen. Das Betreten eines Zimmers läßt uns charakteristische Züge des Eintretenden akustisch erkennen. Solche Beispiele lassen sich reichlich aufweisen. Vielleicht ließen sie sich auch systematisieren.
Dem gegenüber steht eine oft benannte Armut blinder Menschen an körperlichen Ausdrucksbewegungen. Das mag für Späterblindete weniger zutreffen als für Jugend- oder gar Geburtsblinde. Sobald Ausdrucksbewegungen über die Handwahrnehmung hinausgehen, werden diese vornehmlich mit dem Ohr aufgenommen, d.h. sie werden hörend identifiziert. Diese Feststellung gibt uns einen weiteren Hinweis.
Wesen und Wert der Stimme
Was bedeutet die Stimme im Umgang- In meiner beruflichen Tätigkeit als Musikwissenschaftlerin hat die Stimme für mich eine zentrale Bedeutung gehabt und zwar nicht nur als Singstimme im Rahmen der Musik. Für mich hat jede menschliche Stimme einen nur ihr eigenen Klang- und Ausdrucksbereich. Es ist eine Binsenwahrheit, daß wir die Mehrzahl der Menschen unserer Umgebung an ihrer Stimme erkennen, ohne uns darüber Rechenschaft zu geben. Man denke etwa an Goethe, der zumeist als Augenmensch bezeichnet wird. In seinen persönlichen Erinnerungen ("Dichtung und Wahrheit") schildert er z.B. Basedow, Lavater oder Jung-Stilling nach dem Klang ihrer Stimme, die ihn offensichtlich vordergründig im Gedächtnis als wesensbestimmend geblieben war. Hier sollten wir vielleicht ansetzen.
Eine Stimme hat an sich einen hohen oder tiefen Klang; sie ist dunkel oder hell; sie ist voll oder dünn; sie ist hart oder weich und biegsam, um nur einige Grundeigenschaften zu nennen. Im spontanen Ausdrucksbereich ergeben sich Stimmfärbungen, Klangveränderungen, die oftmals eine ganze Skala gefühlsbedingter Variationen erkennen lassen. Den verschiedenen Situationen entsprechend klingt eine Stimme weinerlich, gequetscht, gequält, verzweifelt. Sie hellt sich auf, klingt nüchtern, gleichgültig oder endlich auch bejahend, um nur einige Charakteristika anzuführen. Man braucht nur ein einsilbiges Wort, etwa "ja "oder "ach" zu nehmen, und es selbst auszusprechen. Ich kann es zustimmend, erstaunt, wegwerfend und sogar ein "nein" bedeutend erklingen lassen, es wird der Sinn verstanden, ohne daß weitere Worte hinzugefügt werden müßten. Diese Klangvarianten der Stimme sind gelegentlich deutlicher als der dazugehörige Gesichtsausdruck, denn sie bleiben im allgemeinen spontaner, während der Gesichtsausdruck beherrscht bleibt. Er ist schließlich durch den Spiegel leicht zu kontrollieren, dagegen bietet das Tonband keine entsprechende Möglichkeit, läßt es sich doch beliebig steuern.
Es gilt in diesem Zusammenhang aber nicht nur, auf diese Ausdrucks- und Aussagemöglichkeiten hinzuweisen; wir sollten vielmehr nach Methoden suchen, Stimmen nicht nur zum Erkennen unserer Nächsten zu benutzen, sondern vor allem auch zum Aufnehmen, zum Erfassen von Gestimmtheiten und Situationen, ohne immer der Worte zu bedürfen. Auch in dieser Richtung kann man "nonverbale Kommunikation" verstehen, anwenden und interpretieren. Bei unserer spezifischen Behinderung sollten wir getrost versuchsweise diesen Weg einschlagen. Und wenn uns auf diesem Wege noch keine Systematik des Erlernens vorliegt, könnten wir vielleicht zum Wegbereiter werden.
Ich selbst habe einige Jahre intensiv über Klang- und Toneigenschaften gearbeitet. Was sich im Rahmen musikwissenschaftlicher Möglichkeiten ergründen ließ, sollte sich ebenso im Rein Menschlichen durchführen lassen, so schwierig der Weg auch immer sein mag.
Mit leidlichen Ergebnissen könnten sich neue Wege erschließen lassen und Beurteilungen vorgenommen werden. Ich bin überzeugt, daß viele unter uns im Alltag von solchen Möglichkeiten, wenngleich unbewußt, praktisch längst Gebrauch machen. Die spontane Anwendung hat große Vorteile; sie behält innere Freiheit und Unbefangenheit im Persönlichen, die durchaus Vorteile bringt.
Dennoch würde eine systematische Untersuchung dazu beitragen, die Arbeit in manchen Berufen zu erleichtern und gelegentlich die Leistung des Auges zu ergänzen. Ich denke an Lehrer, Psychotherapeuten, an Sozialarbeiter; ich denke an Juristen, die Menschen zu beobachten und zu befragen haben. Es ist durchaus erstaunlich, was sich heraushören läßt. Beruflich müssen oftmals Urteile gefaßt werden, wo allzugern unterstellt wird, ohne Auge sei solches doch kaum möglich, und wie oft hat sich das Gegenteil erwiesen.
Soweit zur Stimme als zur Erkennung menschlicher Situationen und Aussagen.
Den Begriff "nonverbale Kommunikation" sollten gerade wir soweit wie irgend möglich fassen, Ausgangspunkt ist auch für uns die unmittelbare, körperliche Berührung primär durch die Hand.
Die erste Erweiterung geschieht durch die Einbeziehung des Hörens von Körperbewegungen, etwa einen typischen Schritt, überhaupt die Bewegung im Raum oder das Bewegen von Gegenständen.
Als nächste Stufe möchte ich die Leistung und den Beitrag der Stimmen bezeichnen. Unsere Beobachtungen, praktischen Erfahrungen, sollten oder könnten zu den Grundlagen der Erforschung der Stimme fruchtbare Grundlagen zu einer anzustrebenden Systematisierung bieten. Zu bedenken ist in unserer Gruppe, daß die Tatsache des abnehmenden Hörvermögens neue Schwierigkeiten bietet. Leider ist der Beobachtung der Stimme nur bescheidene Zuwendung gegeben worden. Allein wenn man aus der Handschrift Schlüsse auf den Charakter des Menschen zu ziehen bereit ist, sollten gerade wir die menschliche Stimme in unseren Wahrnehmungsbereich getrost mit einbeziehen und auswerten.
Wenn wir grundsätzlich an Kommunikation denken, wird uns immer deutlicher, daß, was man im allgemeinen als verstehen auf den ersten Blick bezeichnet, verschlossen ist und bleiben wird. Es ist unmittelbar fühlbar, wenn man Leben und Beruf unter Sehenden verbracht hat. Das Thema nonverbale Kommunikation zeigt uns in aller Härte eine Grenze, die wir niemals zu überschreiten vermögen. Ich möchte daher mit einem Hinweis schließen, der uns Weite des Schauens und Grenze des Sehens fühlbar werden läßt. Wer kennt nicht das Wort: "Zum Schauen geboren, zum Sehen bestellt".
Nützen wir das Schauen nach allen unseren Möglichkeiten und drängen wir zu jeder Erweiterung. Zum Sehen sind wir nicht bestellt! Wir wissen es.
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