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Frankfurt a. M., 1997.
Begriffe wie "konservativ" oder "liberal" haben in den USA eine andere Bedeutung wie in Europa, und auch das politische und kulturelle Rechts-Links-Schema sieht anders aus. Daran allein liegt es jedoch nicht, wenn der Autor Claus Leggewie den demokratischen Präsidenten Clinton als möglichen Vollstrecker einer konservativen Wende bezeichnet - einer zweiten amerikanischen Revolution (nach der von 1776), die in den siebziger Jahren begann und mit Ronald Reagan Einzug ins Weiße Haus hielt.
Wer also steht in den Vereinigten Staaten politisch wo- Und wie wird argumentiert, wenn es um Stichworte wie Globalisierung oder Abbau des Wohlfahrtsstaates geht- Mit Rückblick auf die Wahlen von 1996 zeigt Leggewie die konservative Szene in den USA - von Buchanan bis Dole, von den christlichen Fundamentalisten bis zu den faschistischen "Milizen".
Im Plauderton des Insiders geschrieben, dürften die Portraits des Autors auch hierzulande von Interesse sein, gerade für diejenigen, die die US-amerikanische Entwicklung als mögliche Vorläuferin der europäischen kritisch beobachten.
Bestell-Nr. 5014, 11 Kassetten (DM 132,- für Berufstätige/ 82,50 für Studierende)
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