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... des D2-Netzes findet ihren Niederschlag im Kunden-Magazin "0172" des Mobilfunknetzbetreibers Mannesmann und jeder Blinde kann es hören.
Bislang war diese populär aufgemachte Vierteljahresschrift nur Sehenden zugänglich; ab sofort können Blinde die akustische Cassettenausgabe von "0172" kostenlos bei der Deutschen Blinden-Bibliothek/DBB der DBStA beziehen.
Teilen Sie uns Ihre Adresse - schriftlich (Postfach 1160, 35001 Marburg) oder unter Tel. 06421/606-265 bzw. als e-mail info@blista.de - mit und schon geht die Post an Sie ab, mit dem flott gemachten life-style-Heft, das 4x im Jahr erscheint (die Nummern 1 und 2 sind bei der DBB erhältlich.) Die Belieferung ist kostenlos, die Cassetten brauchen nicht zurückgesandt werden.
Möglich wurde die Hörversion durch eine gemeinsame Initiative der Deutschen Blinden-Bibliothek/DBB und dem Netzbetreiber "Mannesmann Mobilfunk/D2".
Das Echo auf das Angebot war von Anfang an lebhaft und stieg sprunghaft, als im Editorial der zweiten Ausgabe in diesem Jahr der Hinweis erschien: "Das kann sich hören lassen" und viele wollen"s seitdem wissen.
Blinde (wie Sehende, die Betroffene unter ihren Bekannten haben) riefen spontan an, um die Hörzeitschrift zu bestellen - und so ganz nebenbei entwickelte sich unsere Hörerbetreuung zu einem "Kummerkasten" für alle möglichen Fragen rund um das Mobiltelefon. Hier kann die DBB aber nur an die D2-Service- Nummer 0172/1212 verweisen. Anrufer sollten die zunächst ertönende automatische Benutzerführung über sich ergehen lassen: an ihrem Schluß können sie mit einem Tastendruck der "9" einem persönlichen "Operator" ihr Anliegen vortragen.
Das überaus positive Echo wird sicherlich die Firmen dafür sensibilisieren, die Möglichkeiten des Netzes und der Geräte den Notwendigkeiten der blinden Handy-Nutzer anzunähern und vielleicht Einfluß auf die Unternehmen haben, damit diese von den vielfältigen Optionen einer solchen Kommunikationstechnik wenigstens einige grundlegenden Funktionen blindengerecht nutzbar machen.
Ihre Stellungnahmen, Wünsche und Forderungen sind willkommen. Wir werden Hörer-Anregungen, die uns erreichen, an den Netzbetreiber weiterleiten: die Reaktionen werden belegen, wie wichtig gerade für Blinde eine solche "Telefonzelle in der Jackentasche" ist: sie ist überall zur Hand;
wer telefonieren will, muß nicht mühsam das nächste Telefonhäuschen suchen und ist nicht genötigt herauszufinden, ob es sich um ein Münzoder Kartengerät handelt... um am Ende gar noch feststellen zu müssen, daß irgend ein "freundlicher Mensch" den Hörer aus dem Apparat gerissen hat... So ein Handy kann da schon ganz schön händig sein, will man in die "weite Welt"....
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