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Hans Junker: Siebzehn Pfennig pro Tag ....

Ein Schüler der Jahrgangsstufe 9 der Carl-Strehl-Schule der Deutschen Blindenstudienanstalt - nennen wir ihn Manfred Azubinski - möchte sehr gerne mit seinen Mitschülern an der Skifreizeit im März 2000 teilnehmen. Seine allein erziehende Mutter ist als Teilzeitbeschäftigte in einem Supermarkt beschäftigt und kann die 460 DM Eigenbeteiligung finanziell nicht aufbringen. Manfred wendet sich deshalb an seinen Klassenlehrer. Dieser richtet über die Schulleitung einen Antrag an den "Verein der Freunde und Förderer der Carl-Strehl- Schule". Der Vorstand bewilligt eine Unterstützung in Höhe des Höchstfördersatzes.

Für eine blinde Schülerin, die zudem extrem körperbehindert ist und nicht in der Lage ist, ihre Klausuren per Schreibmaschine oder Computer anzufertigen, erhält von der Schule eine Spezialtastatur sowie einen für sie adaptierten Spracheingabeplatz. Der Förderverein übernimmt die Kosten in Höhe von 914 DM.

Die CSS soll eine neue und moderne Schulbibliothek erhalten. Unter anderem ist eine Mediothek geplant, in der Blinde und Sehbehinderte im Internet surfen können. Hierfür sind große Investitionen notwendig, die die Schule aus eigener Kraft nicht alleine aufbringen kann. Die Schulleitung stellt einen Antrag auf finanzielle Unterstützung beim Förderverein, um dieses Vorhaben - im Interesse der Schülerinnen und Schüler - so schnell wie möglich verwirklichen zu können. Der Vorstand des Fördervereins unterstützt die Mediothek daraufhin mit einem Betrag von 10.000 DM.

Dies sind nur drei Beispiele, wie der "Verein der Freunde und Förderer der Carl-Strehl-Schule" sich bemüht, in individuellen Härtefällen oder bei der pädagogischen Arbeit der Schule helfend zu unterstützen.

Der Förderverein unterstützt auch die Arbeit des Internats und die Freizeitgestaltung der Schüler

Der Verein kann aber auch mit dazu beitragen, die Ausstattung der Wohngruppen zu verbessern oder die Freizeitgestaltung der Schülerinnen und Schüler - seien es sportliche oder kulturelle Aktivitäten (Theater, Musik etc.) - aktiv zu unterstützen.

In Zukunft wird die pädagogische Arbeit in Internat, Schule und RES im Zeichen knapper Kassen noch öfter auf die Unterstützung durch den Verein angewiesen sein.

Deshalb appellieren wir an alle Mitarbeiter der Blista, Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und alle Personen, die der Carl-Strehl- Schule nahe stehen, Mitglied im Förderverein zu werden. Mit einem monatlichen Mindest-Beitrag von 5 DM - das sind 17 Pfennig pro Tag - tragen Sie bereits ganz erheblich dazu bei, dass wir noch besser die Qualität der pädagogischen Arbeit an der Blindenstudienanstalt materiell unterstützen können.

Auf dem Foto ist der neue Vorstand des Fördervereins zu sehen:

von rechts:

Hans Junker (stellvertretender Vorsitzender), Dorothee Strauß (Vorsitzende), Dieter Richter (Beisitzer) sowie Rudi Ullrich (Schatzmeister). Nicht auf dem Bild: Herr Büchner (Beisitzer)

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