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Der "Gemeinsame Fachausschuss für allgemeine Hilfsmittel" (GFaH) tagte am 8. und 9. September in Georgenthal. Das Tagungsprogramm war kompakt und ließ keine Zeit, um die Schönheit des Thüringer Waldes genießen zu können.
Verschiedene Landkarten wurden vorgestellt. Das Projekt ROSI stellte seine taktilen Pläne, Kalender etc. vor und nahm Verbesserungsvorschläge der Ausschussmitglieder mit Interesse entgegen. Auch zahlreiche weiße Stöcke wurden begutachtet. Frau Dr. Ritz von der Firma vistac stellte einen Laserblindenstock vor, der Hindernisse im Oberkörperbereich anzeigt und somit vor Verletzungen schützen kann.
Besonderes Interesse fand auch die Vorführung von Frau Jansen, die im Rahmen von "Jugend forscht" ein elektronisches Identifizierungssystem entwickelt hat. Das Gerät nimmt gesprochene Hinweise (z. B. "Dies sind Halsschmerztabletten, von denen man maximal drei pro Tag nehmen darf.") auf und weist diese einer kleinen, runden Scheibe zu, die man z.B. an Medikamentenpackungen kleben (oder hängen) kann. Geht man mit dem diktiergerätgroßen Apparat über die Scheibe, wird der aufgesprochene Text wiedergegeben. Die Ausschussmitglieder zeigten sich von der einfachen, komfortablen Bedienung und der individuellen Nutzbarkeit beeindruckt und hoffen, dass sich ein Hersteller findet, der die zur Serienproduktion notwendigen Entwicklungen leistet, damit das Gerät in absehbarer Zeit auf dem Hilfsmittelmarkt verfügbar ist.
Darüber hinaus waren u.a. Handys und die Bedienbarkeit von Geräten Thema. Zahlreiche Hilfsmittel für den Haushalt, für Sehbehinderte, Orientierungshilfen und praktische Alltagsgegenstände wurden vorgeführt.
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