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Michael Walbaum: Marburger Goalballer verpassen Meisterschaft nur um Haaresbreite

Die Mannschaft der SSG Blista unterliegt im Finale gegen Königs Wusterhausen. Sie kehrte von den Deutschen Goalball- Meisterschaften in München mit dem zweiten Platz zurück.

Nach Siegen in der Vorrunde gegen München (3:1), Nürnberg (6:2), Dortmund-Deusen (4:0) und Rheinland-Pfalz (11:2) stand das Team der SSG Blista bei nur einer Niederlage gegen den Titelverteidiger Königs Wusterhausen (1:2) in der Zwischenrunde. Hier wurden Bonn mit 4:2 und die zweite Mannschaft von Königs Wusterhausen mit 5:1 besiegt. Gegen Landshut verlor die SSG mit 1:5.

Damit war auch die Zwischenrunde geschafft. Im Halbfinale traf die SSG wieder auf Landshut. Diesmal zogen die Süddeutschen mit 0:3 den Kürzeren. Im anderen Halbfinale setzte sich Titelverteidiger Königs Wusterhausen mit 4:3 gegen Bonn durch.

Es kam also zum Traumfinale zwischen dem Titelverteidiger und dem Vorjahresdritten aus Marburg. Als beim Stande von 1:2 aus Sicht der SSG ein Strafwurf nicht zum 2:2 verwertet werden konnte und direkt im Gegenzug das 1:3 fiel, war das Endspiel gelaufen, so dass der alte auch wieder der neue deutsche Meister war. Im Spiel um Platz 3 besiegte Landshut das Team aus Bonn mit 4:1.

Die SSG Blista Marburg spielte mit Andreas Bethke, Lars Bosselmann, Burkhard Hautow, Mario Kratzer und Michael Kriesten. Trainiert wurde das Team der SSG von Klaus-Dieter Krahl und Peter Kühme. Klaus-Dieter Krahl zieht sich aus dem Goalball zurück und konzentriert sich ganz auf den Torball. Sein Nachfolger ist Peter Kühme.

(aus: Oberhessische Presse, 25. April 2001)

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