



Suchen Sie in horus aktuell, unserem Newsletter, und horus online, unserer Vereinszeitschrift:
Für den Inhalt der in dieser Zeitschrift abgedruckten Leserbriefe sind ausschließlich deren Verfasserinnen und Verfasser verantwortlich. Soweit sie nur gekürzt oder auszugsweise veröffentlicht werden, wird dies im Text ausdrücklich erkennbar gemacht. Jochen Schäfer
Zu dem wiederabgedruckten Strehl-Artikel im letzten Heft 2001 sowie der vorangehenden Einleitung von Dr. Bach möchte ich bemerken, dass es mich freut, dass sich der DVBS - wenn auch reichlich spät! - in den letzten Jahren mit der Aufarbeitung der Zeit von 1933 - 1945 sowie der Stellung des damaligen "Verein der blinden Akademiker Deutschlands" (VbAD) zu den NS-Machthabern befasst.
Der Artikel "Einst und jetzt" von Prof. Dr. Strehl ist mir natürlich auch aus den damaligen "Marburger Beiträgen zum Blindenbildungswesen" bekannt. Es ist ein eher gemäßigter Artikel im Gegensatz zu manch anderen "Beiträgen", die damals in dieser unserer Zeitschrift publiziert wurden. Als Beispiel verweise ich dabei auf den Bericht über die Ehrung des damaligen Reichsarbeitsministers Franz Seldte, die anlässlich des 25- jährigen Jubiläums der Marburger Blindenstudienanstalt erfolgte (abgedruckt in "Marburger Beiträge", H. 7/1942, S. 254-74 - Punktschriftausgabe -, sowie H. 2/1942, S. 36-48 - Schwarzschriftausgabe).
Dabei beschäftigt mich weniger die Tatsache, dass die Blindenstudienanstalt unter Strehl einen hohen Minister des Dritten Reiches ehrte, sondern mehr noch der Stil, in welchem dieser Artikel abgefasst wurde. Ein Wiederabdruck dieses Artikels wäre sicherlich zu aufwändig, aber dennoch sollte man ihn sich einmal zu Gemüte führen und darüber nachdenken im Hinblick auf die durch die Dissertation von Herrn Malmanesh erneut geführte Diskussion über die Vergangenheit von Verein und Blindenstudienanstalt. Für nähere Informationen über den genannten Artikel bzw. andere "Marburger Beiträge" aus dieser Zeit stehe ich Ihnen/Euch gerne unter der Telefonnummer 06421/16.21.02 oder per E- Mail jochen.schupper@gmx.de zur Verfügung.
Zurück zum Inhalt von 1/2002 |horus im Überblick
Startseite
|
Kontakt
|
Impressum |
Hilfe