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Tagungseinladung: Arbeitsassistenz: Fortschritte - Ausweichschritte - Rückschritte

Chancen und Probleme nach zwei Jahren Rechtsanspruch



Im Mai 1998 veranstaltete der DVBS eine viel beachtete Fachtagung unter dem Titel "Arbeitsplatzassistenz - und wir haben eine Chance im Beruf". Blinde und sehbehinderte Menschen vor allem aus akademischen und verwandten Berufen berichteten damals ihre Probleme bei der Beantragung von Assistenz am Arbeitsplatz. In einer Resolution forderten sie



Die Tagungsdokumentation war binnen kurzer Zeit vergriffen und musste nachgedruckt werden. Deutlich trat zutage: Der DVBS hatte ein für die Betroffenen sehr wichtiges Thema aufgegriffen.

Seit Oktober 2000 ist nun der Rechtsanspruch auf Assistenz am Arbeitsplatz Realität. In einer Fachtagung wollen wir uns 25 Monate nach seiner Einführung insbesondere drei Fragen stellen:



  1. Welche Erleichterungen bzw. Verbesserungen hat der Rechtsanspruch blinden und sehbehinderten Menschen in Ausbildung und Beruf gebracht-


  2. Welche Probleme sind durch ihn nicht gelöst worden und welche sindgar neu entstanden-


  3. Was ist auf welchen Ebenen (noch) zu tun, um den Rechtsanspruch im Sinne der Betroffenen zu einem wirkungsvollen Instrument auf dem Arbeitsmarkt zu machen-


Wir laden ein zur Fachtagung


Arbeitsplatzassistenz: Fortschritte - Ausweichschritte - Rückschritte. Chancen und Probleme nach zwei Jahren Rechtsanspruch

am Freitag, den 22. November 2002, von 09.45 Uhr bis 18.45 Uhr, im Sorat-Hotel in Marburg.

Die Tagung richtet sich insbesondere an



Tagungsprogramm


09.45 - 10.15 Uhr Eintreffen der Tagungsgäste - Begrüßungskaffee

10.15 - 10.45 Uhr Begrüßung Dr. Otto Hauck, Marburg (Vorsitzender des DVBS); Schirmherr (Behindertenbeauftragter der Bundesregierung), angefragt

10.45 - 12.30 Uhr Tagungsblock 1 - "Steine" Referate und Aussprache von je 35 Minuten Dauer. In den letzten 10 bis 15 Minuten wird jeweils die Gelegenheit zu Rückfragen aus dem Auditorium gegeben. Moderation: Franz-Josef Hanke, Marburg (freier Journalist)

10.45 - 11.20 Uhr Referat 1: Meilensteine - Gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben statt bloßer Versorgung. Hilfen und ihre Rechtsgrundlagen Seit 1998 Erreichtes



11.20 - 11.55 Uhr Referat 2: Stolpersteine - Grenzen bei der Bewilligung von Arbeitsplatzassistenz aus Sicht der Kostenträger. Was geht bei welchem Kostenträger warum (nicht)- Nach Art und Umfang der Tätigkeit des blinden oder sehbehinderten Arbeitnehmers



11.55 - 12.30 Uhr Referat 3: Prüfsteine - Arbeitsassistenz zwischen Notwendigkeit und Bewilligung. Was wird gebraucht- Varianten von Arbeitsplatzassistenz



12.30 - 14.00 Uhr Mittagessen und Pause

14.00 - 16.00 Uhr Tagungsblock 2 - Workshops: Jeweils mit kurzen Impulsreferaten zur Problemstellung als Beispiele aus der Praxis. Fragen: Welche Probleme gibt es- Lösungsansätze in der Praxis- Empfehlungen, Wünsche, Forderungen an die Kostenträger-

Workshop A: Freiberuflich Tätige und Selbständige Impuls und Leitung: Franz-Josef Hanke, Marburg (freier Journalist)

Workshop B: Zeitlich befristete Beschäftigung (ABM, SAM, Praktika, Referendariate ...) Impuls und Leitung: Rita Schwörer, Esslingen (Sozialarbeiterin)

Workshop C: Öffentlicher Dienst Impuls und Leitung: Klaus Sommer, Neuhäusel (Verwaltungsbeamter)

Workshop D: Privatwirtschaft und freie Träger Impuls und Leitung: n.n.

16.00 - 16.30 Uhr Kaffeepause

16.30 - 18.30 Uhr Tagungsblock 3 - Rundblicke, Einblicke, Ausblick Zu diesem Block werden auch Medienvertreter eingeladen. Moderation: Petra Salzmann, Frankfurt (Hessischer Rundfunk), angefragt

16.30 - 16.40 Uhr Zusammenfassung der Kernaussagen aus Tagungsblock 1 Franz-Josef Hanke

16.40 - 16.50 Uhr Assistenz am Arbeitsplatz - Sicherung der beruflichen Teilhabe Behindertenbeauftragter der Bundesregierung

16.50 - 17.30 Uhr Berichte aus den Workshops Die Leiter berichten jeweils ca. fünf Minuten und beantworten dabei oben formulierte Fragen. Es besteht jeweils die Möglichkeit zu einer kurzen Diskussion.

17.30 - 18.30 Uhr Tipps & Tricks Anträge richtig begründen



18.30 - 18.45 Uhr Fazit aus der Sicht des DVBS/Schlusswort Dr. Otto Hauck

18.45 Uhr Tagungsende



Anmeldung


Die Anerkennung der Tagung durch das Integrationsamt ist beantragt. Berufstätige sowie diejenigen, die eine Ausbildung mit Anspruch auf Vergütung absolvieren, können bei ihrem zuständigen Integrationsamt einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Wenn Sie dies bei Ihrer Anmeldung angeben, übersenden wir Ihnen zur dortigen Vorlage eine vorläufige Anmeldebestätigung, die Sie bitte Ihrem individuellen Antrag und dem Tagungsprogramm beifügen.

Die Tagungsgebühr beträgt Euro 112,50; für in Ausbildung befindliche und arbeitslose Personen Euro 56,25. Im Preis enthalten ist die im Programm genannte Verpflegung sowie die Tagungsdokumentation nach deren Fertigstellung inklusive Versand an die Tagungsgäste.

Im Sorat-Hotel ist ein Kontingent verbilligter Zimmer bis 21. Oktober blockiert. Bitte reservieren Sie bei Bedarf unter dem Stichwort "DVBS" selbst; Tagungshotel: Sorat Hotel Marburg, Pilgrimstein 29, 35037 Marburg, Tel.: 06421/91.80, Fax: 06421/91.84.44, E-Mail: marburg@sorat-hotels.com.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte bis spätestens 11. November 2002 an die DVBS-Geschäftsstelle, Frauenbergstr. 8, 35039 Marburg, Tel.: 06421/94.88.8-23, Fax: 06421/94.88.8-10, E-Mail: wohnig@dvbs-online.de. Über die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet das Eingangsdatum der Tagungsgebühr.

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