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Webreader sind Programme, mit deren Hilfe Blinde und hochgradig Sehbehinderte im Internet surfen können. Ein Webreader liest die Informationen auf Internetseiten ein und gibt sie über eine Sprachausgabe wieder. Wer die Blindenschrift beherrscht, kann zusätzlich eine Brillezeile verwenden.
So einfach, wie es klingt, ist es aber leider nicht ganz. Seit Entstehung des Internets wird dem optischen Eindruck von Webseiten immer größere Bedeutung beigemessen. Eine aufwendige grafische Gestaltung mit Farben, Bildern, ausgefeilten Seitenunterteilungen und multimedialen Effekten soll das Surfen im Netz interessanter, ja erlebnisreicher, gestalten. Für Sehende kann das bei der Vermittlung von Inhalten unterstützend sein, Blindenhilfsmittel dagegen werden vor eine schwierige Aufgabe gestellt.
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