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Dr. Otto Kawalle: Broschüre zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht in Blindenschrift

Das Erfordernis einer gehörigen Vorsorge gewinnt dadurch an Aktualität, dass dank insbesondere des medizinischen Fortschritts die Menschen im Durchschnitt zwar älter werden, aber vielfach nicht so gesund bleiben, um bis zum Tode ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.

Davon ausgehend, hat Dr. Otto Kawalle im vorigen Jahr eine in vier Hauptabschnitte gegliederte Schrift mit dem Titel verfasst:

"Vorsorge für Alter, Krankheit oder Unfall durch Vollmacht oder gerichtliche Betreuung und durch Patientenverfügung im Falle eigener Entscheidungs- und Handlungsunfähigkeit"

Die Broschüre liegt inzwischen bei der DZB in Punktschrift vor und kann dort käuflich erworben werden.

Wie man in gesunden Tagen vorsorgen kann und sollte, sodass man Hilfe, falls man sie braucht, entsprechend seinen Wünschen und Vorstellungen auch tatsächlich erhält, darauf versucht der Verfasser mit Bezug auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtshofes und mit weiteren Literaturangaben weniger eine Antwort zu geben, als durch viele Hinweise den Leser anzuregen, für seinen Fall, also unter Berücksichtigung seiner Verhältnisse und Belange, selbst eine Antwort oder, noch besser, eine Lösung zu finden.

Besonderer Wert wurde auf beispielhafte Formulierungen gelegt. Das deshalb, weil die Erfahrung lehrt, dass mancher zwar die Notwendigkeit der Vorsorge erkannt hat, dann aber doch davon absieht, weil er nicht weiß, was er im Einzelnen regeln sollte und wie er seinen Willen ausdrücken könnte oder müsste. Daher ist Grundlage und zugleich Ausgangspunkt der einzelnen Vorsorgemöglichkeiten - Vollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung - jeweils ein Beispiel, das danach, soweit notwendig, kommentiert und durch weitere Aspekte ergänzt wird. Insofern unterscheidet sich die vorliegende Schrift vor allem methodisch von den bisherigen Veröffentlichungen, die es in Punktschrift oder auf Kassette gibt.

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