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Am 26. Februar informierten sich 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst über das Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung". Danach zu Gast: Der Vorsitzende des Vereins, Uwe Boysen, und der Leiter des Arbeitsausschusses, Klaus Sommer. Beide berichteten der Versammlung über die aktuelle Vereinsarbeit und die Themen der Arbeitsausschusssitzung vom Januar. Uwe Boysen hatte dort verkündet, im nächsten Jahr alle Bezirksgruppen besuchen zu wollen. Nun startete er seine Tour. Highlight der Bezirksgruppenaktivitäten in diesem Jahr soll ein Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg im Oktober sein.
Ihm zur Seite stehen in den kommenden drei Jahren Elke Paul, Beate von Malottki und Stefan Jansen. Die Bezirksgruppe traf sich am 22. Januar und beschloss unter anderem sich an den vereinsübergreifenden Aktivitäten in Karlsruhe im Rahmen der diesjährigen "Woche des Sehens" zu beteiligen. An Aktivitäten in diesem Jahr plant die Gruppe einen Besuch im Daimler-Museum (April), den Besuch einer Schmuckfirma (September) und Stammtische in Karlsruhe und Mannheim.
Im April startet der BSVN das Volksbegehren zur Wiedereinführung des einkommens- und vermögensunabhängigen Landesblindengeldes. 6.000 Helferinnen und Helfer werden benötigt, um binnen eines halben Jahres über 600.000 Unterschriften niedersächsischer Wählerinnen und Wähler zu sammeln. Die aus formalen Gründen zwingend zu verwendenden Unterschriftenlisten erhalten Mitstreiterinnen und Mitstreiter beim
Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V.
"Aktion Volksbegehren"
Kühnsstraße 18
30559 Hannover
E-Mail: volksbegehren@blindenverband.org
Auf einem 25 qm großen Messestand präsentieren sich die beiden Organisationen vom 11. bis 13. Mai im Frankfurter Sheraton Airport Hotel. Der DVBS wird dabei das Leistungsspektrum seines Textservices zeigen. Einige Produkte werden schließlich gemeinsam mit der blista erstellt und angeboten.
Doch die beiden Vereine bieten auf der "SightCity" noch mehr: "Wissenschaftler der Fachhochschule Gießen werden Hörtests bei Blinden und Sehbehinderten durchführen", erzählt Rudi Ullrich, der Pressesprecher der blista. Auf Wunsch werden die Ergebnisse hernach in Blindenschrift übertragen und den Teilnehmern zugeschickt. "Die Tests sind natürlich kostenlos, wir werden aber um eine Spende für die Aktion "Hilfe für Kalkudah" bitten", kündigt Ullrich an. "Hier suchen wir noch ein Unternehmen, das pro gespendetem Euro einen möglichst hohen Betrag dazu gibt", so der blista-Pressesprecher abschließend. Erste Gespräche verliefen recht Erfolg versprechend.
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