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Auf der Ausschusssitzung vom 28. bis 30. Januar 2005 in München standen insbesondere folgende Punkte auf der Tagesordnung:
An der Begehung nahmen u. a. auch zwei Herren der Münchener Baubehörde sowie ein Mobilitätslehrer teil. Die festgestellten positiven und - leider auch - weniger optimalen Orientierungshilfen wurden an Ort und Stelle mit den Herren der Baubehörde besprochen und sind im Sitzungsprotokoll festgehalten. Verbesserungsvorschläge nahmen sie mit Interesse zur Kenntnis. Im Ergebnis waren sich die anwesenden Sitzungsteilnehmer darüber einig, dass hier eine Anlage entstanden ist, die es mobilen und gut informierten blinden und sehbehinderten Verkehrsteilnehmern ermöglicht, die Station selbstständig zu nutzen.
Er soll Rollstuhl- und Rollatornutzern ein leichteres Erreichen der Gehweghöhe ermöglichen und gleichzeitig gewährleisten, dass blinde und sehbehinderte Personen nicht unbeabsichtigt in den Straßenraum geraten. Bei dem Rollbord handelt es sich um eine rampenförmige Bordsteingestaltung mit einer "Nullabsenkung". Der Rollbord ist ein Bauelement mit einer Tiefe von 25 cm, das auf Straßenniveau beginnt und als schiefe Ebene auf die Höhe des Bürgersteigniveaus von 3 cm führt. Die Oberfläche des Rollbords besitzt zusätzlich eine taktile Struktur.
Dadurch soll für blinde und sehbehinderte Verkehrsteilnehmer der Übergang vom Bürgersteig zur Straße und umgekehrt - von der Straße zum Bürgersteig - eindeutig wahrnehmbar sein, und dies soll dem Sicherheitsbedürfnis in vollem Umfang genügen. Hiergegen bestehen seitens des GFUV jedoch gravierende Bedenken, die er in einer schriftlichen Stellungnahme zum Kasseler Rollbord niedergelegt hat und die allen Beteiligten zugeleitet worden sind.
Einige Ausschussmitglieder informierten über den gegenwärtigen Stand und die neueren Entwicklungen der Außenansagen im Bereich des schienengebundenen Personen- sowie des Busverkehrs. Dazu kann gesagt werden, dass die Hoffnung auf Außenansagen in den letzten Jahren größer geworden ist. Dieser Weg soll vordringlich weiter verfolgt werden. Ziel des GFUV ist es, sich zunächst einen Gesamtüberblick über die bereits vorhandenen unterschiedlichen Möglichkeiten zu verschaffen. Ferner soll ein Kriterienkatalog erarbeitet werden und den Herstellerfirmen als Richtlinie dienen.
Es soll in der Zeit vom 10. bis 12. März 2006 in Marburg stattfinden. Der Ausschuss hat sich sowohl mit der organisatorischen Vorbereitung als auch mit ersten Überlegungen für die inhaltliche Ausgestaltung des Seminars befasst. Weitere Anregungen sind willkommen.
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