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Carsten Dethlefs: Der wählerische Wähler

Als es in dem BWL-Studium, das ich 2004 an der Fachhochschule Westküste beendet habe, darum ging, eine Diplomarbeit zu schreiben, war mir schon lange klar, welches Thema ich wählen würde. Aufgrund von Unterhaltungen mit meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie durch die Verschiebung der Umfragewerte kurz vor Bundestagswahlen, hatte ich mich schon seit langem gefragt, auf welcher Grundlage die Wählerinnen und Wähler bei bundesweiten Wahlen ihre Wahlentscheidung treffen?



Bilden die durch die Medien vermittelten Informationen diese Grundlage? Wird man eventuell bereits während der Schulzeit in eine bestimmte politische Richtung erzogen? Bekommt man in der Familie eine bestimmte Denkweise in diesem Bereich anerzogen? Und wie war es früher, als es noch nicht so viele Medien gegeben hat? Welche Informationen bildeten damals die Grundlage für die Wahlentscheidung?



Das Thema meiner Diplomarbeit, die ich im Bereich "Marketing" verfasste, lautete also: "Die Entwicklung des Wählerverhaltens bei Reichs- bzw. Bundestagswahlen in Abhängigkeit von Medienverhalten und politischer Schulbildung". Es versteht sich von selbst, dass es sich hier nicht um eine strenge und nüchterne Wissenschaft, wie beispielsweise bei der Mathematik, handeln kann, aber als Hilfe zur Selbstreflexion und zum Nachdenken über das eigene Denken dürfte diese Arbeit auf alle Fälle dienlich sein. Die Parteien können versuchen, das künftige Wählerverhalten zu antizipieren und darauf abgestimmte Aktivitäten zu planen.



Diese Arbeit wird vom DVBS-Textservice derzeit auf DAISY-CD aufgesprochen, hat die Buchnummer 6274 und ist wohl bald im Archiv für die Mitglieder erhältlich.



Wem es also Spaß bringt, den Dingen einmal auf den Grund zu gehen und die Verschmelzung von Politik und Philosophie zu erleben, der sollte sich diese Arbeit, sobald erhältlich, anhören.



Wer mit mir persönlich über diese Thematik diskutieren möchte, wende sich bitte an mich per E-Mail unter: Carsten.Dethlefs@t-online.de


Ich würde mich freuen.

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