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Dem Kompromiss-Vorschlag zwischen der Niedersächsischen Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann und dem Geschäftsführer des Landesblindenverbandes Hans-Werner Lange haben soeben die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP zugestimmt. Damit werden ab 1. Januar 2007 wieder alle blinden Mitbürger/innen in Niedersachsen ein einkommens- und vermögensunabhängiges Landesblindengeld in der Höhe von monatlich 220 Euro erhalten unter Beibehaltung der Leistung für blinde Kinder bis zum 25. Lebensjahr in Höhe von 300 Euro.
Der Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen sieht die Rückkehr zum bewährten System als einen großen Erfolg des über ein Jahr andauernden heftigen Protestes an. "Den Bündnis-Partnern und den vielen Förderern und Unterstützern im Lande, die für das Volksbegehren/Blindengeld fleißig Unterschriften gesammelt haben, fällt ein nicht unerheblicher Anteil an diesem Erfolg zu", so Hans-Werner Lange. "Ohne dieses große und starke Bündnis hätte die Blindenselbsthilfe diesen Erfolg nicht so leicht erreichen können."
Das Land wird zusätzlich eine Million Euro in den "Blindenhilfefonds" einstellen. Das Sozialministerium wird gemeinsam mit dem Landesblindenverband neue Richtlinien zur Vergabe der Mittel erarbeiten. Über Einzelheiten wird im Detail zu befinden sein.
Nähere Informationen erhalten Sie beim
Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e. V. (BVN)
Harald Stegmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Kühnsstraße 18, 30559 Hannover
Telefon: 0511 5104-223, Fax: 0511 5104-455
E-Mail: Harald.Stegmann@Blindenverband.org
Pressemitteilung des BVN vom 23. Mai 2006
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