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Am 10. Juli 2006 verkündete dies die Staatskanzlei per Pressemeldung. Gleichzeitig ging der "Gemeinschaftsstiftung für Blinde und Sehbehinderte in Studium und Beruf" eine entsprechende Urkunde des Ministerpräsidenten Roland Koch zu. Die Öffentlichkeitsarbeit habe gefallen, hört man aus Wiesbaden. Nun ist die Landesregierung Mitglied der Stiftergemeinschaft: Sie stiftete 500 Euro zu. Einen Monat lang war die Gemeinschaftsstiftung als "Stiftung des Monats" auf www.stiftung-hessen.de präsentiert.
2006 findet die "Woche des Sehens" (WdS) vom 9. bis 15. Oktober 2006 statt. Schwerpunktthemen sind die Blindenbildung, die Kampagne 2020 und die Augenerkrankung "Diabetische Retinopatie". Der "WdS"-Koordinator beim DBSV, Tobias Straub, informiert im DBSV-Organ "Gegenwart" und auch auf www.dvbs-online.de in der Rubrik "Aktuelles und Newsletter" näher über die Angebote, die die WdS potenziellen Veranstaltern lokaler Aktionen macht. Unter anderem gibt es ein Aktionspaket, einen Leitfaden und finanzielle Förderung, wo immer sich drei Partner zusammentun.
Sie haben sich viel vorgenommen: In zwölf Teilen wollen Dr. Herbert Demmel und Thomas Drerup einen umfassenden Überblick über die rechtliche Situation blinder und sehbehinderter Menschen geben. Die beiden Juristen gehören zu den renommiertesten Experten auf diesem Gebiet. Dr. Demmel war vor Dr. Richter für die DVBS-Rechtsberatung zuständig und zuvor lange Jahre Geschäftsführer des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes. Thomas Drerup ist Justiziar beim Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Die beiden Autoren verfolgen insbesondere das Ziel, den Beratern im Blinden- und Sehbehindertenwesen umfängliche Informationen an die Hand zu geben. Die ersten fünf Teile der Reihe sind jetzt unter www.dvbs-online.de/horus/spezial3.php verfügbar. Gemeinsam mit dem DBSV übernahm der DVBS die Herausgeberschaft. Die NOVARTIS ophthalmics unterstützt das Projekt. Die Inhalte sind artikelweise aufbereitet. Zum Download steht jeweils auch der komplette Teil im HTML-Format zur Verfügung. Bis Ende des Jahres wird dann ein "Infopool Recht" in einer Beta-Version auf CD-ROM zu haben sein, der außer der Schriftenreihe auch viele weitere Rechtsinformationen zum Thema enthält. Der Projektabschluss ist für Ende 2007 geplant.
Am 15. Mai wurde dabei Sabine Hahn für weitere vier Jahre in ihrem Amt bestätigt. Heidi Röger stand nicht mehr als Ersatzmitglied zur Verfügung. An ihre Stelle trat Andreas Wohnig.
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