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Der Gemeinsame Fachausschuss Umwelt und Verkehr (GFUV) hat sich am 12. bis 14. Januar 2007 in Berlin neu konstituiert.
Im gemeinsamen Fachausschuss Umwelt und Verkehr sind vertreten:
Die Mitglieder des GFUV werden nach jedem Verbandstag des DBSV neu berufen oder in ihrem Amt bestätigt.
Zum Leiter wurde Wolfgang Schmidt-Block wiedergewählt.
Die weiteren Mitglieder im GFUV sind:
Dr. Klaus Behling (DBSV, ABSV),
Dietmar Böhringer (VBS),
Franz Josef Breiner (DVBS),
Bernhard Claus (DVBS, BBSB),
Dr. Marie-Josephe Danthony (BOMBS),
Elke Lehning-Fricke (Pro Retina),
Knut Junge (DVBS) und
Michael P. Schmidt (DBSV, LBSV-RLP).
Naturgemäß ging es in dieser konstituierenden Sitzung vor allem um die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte und Arbeitsvorhaben.
Zur Effektivierung unserer Arbeit hat der GFUV beschlossen, Spezialteams zu bilden, da nicht jeder auf allen blinden- und sehbehinderten-spezifischen Bereichen absolut kompetent sein kann. Die Mitglieder dieser Teams sind gleichzeitig die Ansprechpartner für spezielle Fragen in dem betreffenden Bereich, und sie vertreten auch die Interessen aus dem Blinden- und Sehbehindertenbereich in DIN-Ausschüssen, Beiräten usw.
Die Teams sind:
Bei der Betreuung und Begleitung konkreter Projekte, wie beispielsweise der Umgestaltung eines Bahnhofs oder der Planung eines Busbahnhofs oder einer Platz- oder Kreuzungsgestaltung, müssen natürlich - je nach konkreter lokaler Aufgabenstellung - Mitglieder aus allen Teams zusammenarbeiten und alle ihr jeweiliges Spezialwissen einbringen.
Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit wird die Erstellung von GFUV-Informationsblättern zu Themen sein wie: die Absicherung von Baustellen, der Gestaltung von Bahnhöfen mit Leit-, Orientierungs- und Informationssystemen, der Ausstattung von Fahrzeugen des ÖPNV etc.
Daneben berichteten und besprachen die Mitglieder des GFUV den Stand der Arbeit an den Normungsvorhaben: DIN 18030 (barrierefreies Bauen), DIN 32975 (visuelle Kontraste), DIN 32984 (Bodenindikatoren) sowie aktuelle Probleme insbesondere aus dem Bereich der DB und der Diskussionen mit der Hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung zum so genannten Kasseler Rollbord. Der GFUV fordert in Übereinstimmung mit der Resolution des Verwaltungsrates des DBSV die Beibehaltung der 3 cm Bordsteinkante, die nur dann aufgegeben werden kann, "wenn wissenschaftliche oder zumindest breit angelegte empirische Untersuchungen einfache und eindeutig wahrnehmbare Orientierungshilfen aufzeigen, die uns vor der Gefahr des Überlaufens (der Grenze zur Fahrbahn) an Querungsstellen schützen ..."
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