



Suchen Sie in horus aktuell, unserem Newsletter, und horus online, unserer Vereinszeitschrift:
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) informiert seit dem 9. Februar 2007 auf ihrer Internetseite darüber, dass den besonderen Lebenslagen behinderter und chronisch kranker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Förderverfahren der DFG Rechnung getragen werden kann. Dies bedeutet beispielsweise, dass behinderungsbedingt längere Qualifikationsphasen nicht als Bewerbungsnachteil im Auswahlverfahren gewertet werden.
Behinderte und chronisch kranke Akademikerinnen und Akademiker, die eine wissenschaftliche Weiterqualifikation anstreben, sind darüber hinaus sehr häufig mit dem Problem fehlender Kostenträger für ihren behinderungsbedingten Mehrbedarf nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss konfrontiert. Für diese Problemlage bietet die DFG als Lösung an, dass derartige Mehrbedarfe - sofern sie nicht anderweitig erstattungsfähig sind - zukünftig über Zusatzanträge gedeckt werden können.
In Deutschland sind behinderte und chronisch kranke Menschen im Studium und in der akademischen Arbeitswelt deutlich unterrepräsentiert. Die Equal-Entwicklungspartnerschaft (EP) "Vieles ist möglich - Tandempartner in der Wissenschaft", ein Verbund aus öffentlichen Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Betrieben und der Behindertenselbsthilfe hat es sich seit Mitte 2005 zum Ziel gesetzt, die Chancen insbesondere behinderter und chronisch kranker Nachwuchswissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler zu verbessern und fördert den Dialog zwischen allen beteiligten Parteien.
Links:
http://www.tandem-in-science.de
Zurück zum Inhalt von 2/2007 |horus im Überblick
Startseite
|
Kontakt
|
Impressum |
Hilfe